ChemSec publiziert REACH-SIN-Liste 1.0
Im Laufe des letzten Jahres hat das International Chemical Secretariat - ChemSec - mit verschiedenen Organisationen zusammengearbeitet und eine Liste über besorgniserregenden Chemikalien - rund 300 - aufgebaut.
Die Liste - die so genannte REACH-SIN-List 1.0 (Substitute It Now!), wurde auf der Grundlage von folgenden Kriterien erstellt: Kriterien für besonders besorgniserregende Stoffe oder SVHCs (in REACH), welche die höchste Priorität im REACH Zulassungsverfahren erhalten sollten.
Im Juni 2007 trat die neue europäische Chemikalienverordnung REACH in Kraft. In den nächsten zehn Jahren müssen tausende von Chemikalien, welche in der Europäischen Union hergestellt oder in die E eingeführt werden, bei der neu geschaffenen Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) in Helsinki, Finnland registriert werden. Der Erfolg von REACH wird davon abhängen, ob ein rasches und effektives Verfahren zu Identifizierung von gefährlichen Chemikalien auf dem europäischen Markt eingeführt werden kann und diese Chemikalien dann so schnell wie möglich durch sicherere Alternativen ersetzt werden können.
Im Herzen des Zulassungsverfahrens steht eine "Kandidatenliste" von Chemikalien, die als "besonders besorgniserregende Stoffe" in der Gesetzgebung definiert werden – solche, die beispielsweise Krebs verursachen oder über längere Zeiträume in unseren Körpern oder der Umwelt gelagert werden. Verbunden mit dieser Liste ist die Forderung, das Unternehmen die Verbraucher über das Vorhandensein dieser besonders besorgniserregenden Stoffe in Konsumgütern informieren müssen. 2009 wird die Europäische Agentur für chemische Stoffe eine erste Empfehlung von Stoffen veröffentlichen, welche später dann einer Genehmigung für eine weitere Verwendung bedürfen.
Bitte folgen Sie diesem Link, um die vollständige Liste (pdf in Englisch) ansehen zu können.
Bildquelle: ChemSec
Im Juni 2007 trat die neue europäische Chemikalienverordnung REACH in Kraft. In den nächsten zehn Jahren müssen tausende von Chemikalien, welche in der Europäischen Union hergestellt oder in die E eingeführt werden, bei der neu geschaffenen Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) in Helsinki, Finnland registriert werden. Der Erfolg von REACH wird davon abhängen, ob ein rasches und effektives Verfahren zu Identifizierung von gefährlichen Chemikalien auf dem europäischen Markt eingeführt werden kann und diese Chemikalien dann so schnell wie möglich durch sicherere Alternativen ersetzt werden können.
Im Herzen des Zulassungsverfahrens steht eine "Kandidatenliste" von Chemikalien, die als "besonders besorgniserregende Stoffe" in der Gesetzgebung definiert werden – solche, die beispielsweise Krebs verursachen oder über längere Zeiträume in unseren Körpern oder der Umwelt gelagert werden. Verbunden mit dieser Liste ist die Forderung, das Unternehmen die Verbraucher über das Vorhandensein dieser besonders besorgniserregenden Stoffe in Konsumgütern informieren müssen. 2009 wird die Europäische Agentur für chemische Stoffe eine erste Empfehlung von Stoffen veröffentlichen, welche später dann einer Genehmigung für eine weitere Verwendung bedürfen.
Bitte folgen Sie diesem Link, um die vollständige Liste (pdf in Englisch) ansehen zu können.
Bildquelle: ChemSec
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