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Elektronikproduktion | 15 September 2008

Continental senkt Jahresprognose

Continental geht aufgrund der im Q3 nochmals deutlich verschlechterten Rahmenbedingungen auf den nordamerikanischen und europäischen Fahrzeugmärkten und den unverändert hohen Belastungen durch die gestiegenen Rohstoffkosten aus heutiger Sicht nicht mehr davon aus, die für das Geschäftsjahr 2008 gesetzten Ziele im vollem Umfang zu erreichen.
Insbesondere in den Automotive Divisionen haben sich zum Teil deutliche Verschlechterungen gegenüber der guten Entwicklung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ergeben. Auch die Kautschuk-Divisionen sind betroffen, wenn auch nicht im selben Umfang.

Aus heutiger Sicht ist mit einer EBIT-Marge von rund 8,5 Prozent für das Jahr 2008 zu rechnen. Die Marge ist dabei um Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation sowie um Restrukturierungs- und Integrationsaufwendungen bereinigt.

Positiv ist anzumerken, dass der geplante Schuldenabbau durch die im September erfolgte hohe Wandlungsquote bei dem im Mai 2011 fälligen Convertible Bond zusätzlich unterstützt wird. So sind bis zum heutigen Tag mehr als 80% des zum Jahresende 2007 ausstehenden Betrages in Höhe von €377,1 Mio. gewandelt worden. Eine umfassende Zwischenberichterstattung mit ausführlicheren Aussagen wird das Unternehmen mit der Vorlage der Zahlen nach neun Monaten am 30. Oktober 2008 veröffentlichen.

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