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Elektronikproduktion | 02 September 2008

Razzia auf der Tech-Messe IFA

Die deutsche Zollbehörde hat auf der diesjährigen IFA in Berlin bei mehreren Unternehmen - darunter Hyundai IT – Razzien durchgeführt.
Ein deutsches Gericht hatte entschieden, dass das südkoreanische Unternehmen Hyundai und andere Unternehmen (aus Ost-Asien und Europa) nicht lizenzierte, patentierte Technologie auf der IFA präsentiert und vermarktet hatte, berichtet Reuters.

"Hyundai hat heute die Chance uns zu zeigen, dass sie die Lizenzen erworben haben, dann hätten wir uns zurückgezogen. Dies war jedoch nicht der Fall. Sie konnten nicht beweisen, dass sie bezahlt hatten, so haben wir die Geräte mitgenommen”, erklärte Pressesprecher Norbert Scheidhauer im Bericht. Herr Scheidhauer erklärte, dass es ihm nicht gestattet sei, die Namen der weiteren betroffenen Unternehmen zu nennen. Er erklärte jedoch, dass mehrere TV-Sets, MP3-Playern, Handys und DVD-Rekorder beschlagnahmt wurden.

Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen durch ausländische Unternehmen ist ein sensibles Thema in Deutschland und Razzien wurden in diesem Jahr bereits auf der Ce-Bit in Hannover durchgeführt (evertiq berichtete). Hyundai ist in der Lage, Widerspruch einzulegen und die Beschlagnahmung der Ausstellungsstücke bei einem deutschen Gericht anzufechten; das Unternehmen war jedoch zu keiner Stellungnahme bereit.

Bildquelle: IFA [l.n.r.: Dr. Jongwoo Park (Samsung Electronics), Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Raimund Hosch (CEO Messe Berlin)]

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