Flimmerfreie Video-Übertragung über das Internet
Um Telefonate, Videos und Informationen im Internet parallel zu übertragen, ist eine gleichmäßige und hohe Übertragungsqualität notwendig. Im Projekt NGN-PlaNetS erproben Fraunhofer-Forscher Prototypen für das Next-Generation-Internet.
Keine Frage: Es wird voll auf den Datenautobahnen. Neben Mails, Bild- oder Musikdateien transportiert das Internet zunehmend auch Telefonate oder Videofilme. Das Zauberwort lautet »Triple-Play«: die parallele Echtzeitübertragung von Information, Sprache und Video. Noch aber macht der wachsende Datenstrom den Netzbetreibern zu schaffen. Kunden mit DSL-Anschluss erwarten trotz steigender Informationsfracht jederzeit Datenlieferung mit Höchstgeschwindigkeit – diese lässt sich bislang allerdings nicht garantieren: Bei hohem Verkehrsaufkommen verlangsamt sich der Datenstrom oder Daten gehen verloren. Beim Internettelefonat wirkt sich diese Störung fatal aus, das Gespräch ist zerhackt oder hallt nach. Beim Abspielen von Videos in Echtzeit lässt eine Zeitverzögerung das Bild rucken. Eine garantierte Datenrate wird daher für die künftigen multimedialen Anwendungen essenziell sein.
Im Kooperationsprojekt »NGN PlaNetS« arbeiten unter anderem Forscher der Münchner Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK und der Universität Paderborn zusammen mit Infineon Technologies am Einsatz von Ethernet im Internet. Diese Technik ist seit langem in privaten oder in Firmen-Netzwerken etabliert. Außerdem ist sie billiger als der Ausbau der Netzkapazität. »Für Ethernet spricht, dass es in über 95 Prozent der Heim- und Firmennetzwerke eingesetzt wird. So wird deren Zusammenspiel mit dem Internet einfacher«, erklärt ESK-Wissenschaftler Dietmar Tölle. Dass das Ethernet tatsächlich den Triple-Play-Transport bewältigen kann, haben die Forscher inzwischen im Labor gezeigt. Im Projekt NGN-PlaNetS erproben die Industriepartner diese Verfahren in Prototypen für die nächste Internetgeneration.
Im Kooperationsprojekt »NGN PlaNetS« arbeiten unter anderem Forscher der Münchner Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK und der Universität Paderborn zusammen mit Infineon Technologies am Einsatz von Ethernet im Internet. Diese Technik ist seit langem in privaten oder in Firmen-Netzwerken etabliert. Außerdem ist sie billiger als der Ausbau der Netzkapazität. »Für Ethernet spricht, dass es in über 95 Prozent der Heim- und Firmennetzwerke eingesetzt wird. So wird deren Zusammenspiel mit dem Internet einfacher«, erklärt ESK-Wissenschaftler Dietmar Tölle. Dass das Ethernet tatsächlich den Triple-Play-Transport bewältigen kann, haben die Forscher inzwischen im Labor gezeigt. Im Projekt NGN-PlaNetS erproben die Industriepartner diese Verfahren in Prototypen für die nächste Internetgeneration.
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