Siemens Österreich erweitert Vorstand auf fünf Personen
Der Aufsichtsrat von Siemens Österreich hat gestern Nachmittag wie erwartet den Vorstand auf nun fünf Personen erweitert.
Die ebenfalls erwarteten Entscheidungen hinsichtlich der Auslagerung bzw. des Verkaufs von nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten wurden allerdings nahezu vollständig vertagt. Die drei neuen Mitglieder des Siemens-Vorstands sind Kurt Hofstädter (Industrie), Gunter Kappacher (Energie) und Wolfgang Köppl (Medizin). Generaldirektorin Brigitte Ederer bleibt an der Spitze von Siemens Österreich und übernimmt künftig auch die Verantwortung für den vergrößerten Osteuropa-Cluster. Reinhard Pinzer bleibt wie bisher Finanz-Chef.
Bisher waren Siemens Österreich die Landesgesellschaften Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Bulgarien unterstellt. Im neuen Cluster sollen nun die Ukraine, Ungarn, Tschechien sowie darüber hinaus auch noch die Kaukasus-Republiken Moldawien, Georgien, Armenien und Aserbaidschan dazu kommen.
Betreffend der nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten wurde der Verkauf der hauptsächlich in Deutschland aktiven BFE Studio- und Mediensysteme GmbH (267 Mitarbeiter) beschlossen. Zudem werden für die Gebäudetechnik (950 Beschäftigte) Joint-Venture-Verhandlungen geführt und bei der Elektronikfertigung SIMEA (1.100 Beschäftigte) sollen weitere Vorschläge des Vorstands abgewartet werden.
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