Mikroelektronik-Studie zeigt Zukunft für Silicon Saxony
Die Stadt Dresden hat gemeinsam mit Dresdner Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Mikroelektronik eine Studie über die Zukunft des Mikroelektronik-Standortes Silicon Saxony in Auftrag gegeben.
„Die Region Dresden ist unbestritten der führende Mikroelektronikstandort in Europa und weltweit auf dem fünften Platz. Jeder zweite europäische Chip wird in Dresden produziert. Mit etwa 44 000 Beschäftigten in 1 200 Unternehmen
Weiterhin empfehlen die Gutachter, ein abgestimmtes gemeinsamen „Imagebild" von Dresden und Sachsen für die Branche und eine langfristig angelegte Technologie-Entwicklungsstrategie (eine sogenannte „Roadmap") zu erarbeiten. Im Bereich der Grundlagenforschung im Softwarebereich wurde u. a. die Gründung eines entsprechenden Institutes angeraten.
Als größtes Problem für den Standort wird die Befürchtung angesehen, dass „Leuchtturm-Unternehmen" mit Neuinvestitionen abwandern. Hier setzen die Unternehmen jedoch selbst positive Signale: AMD kündigte an, noch in diesem Jahr leistungsfähigere Prozessoren in der 45-Nanometer-Technologie und Vierkerne-Chips in Dresden zu produzieren. Qimonda hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, die weltweit neuartige „Buried Word Line" Technologie zuerst in Dresden einzuführen.
Die Verfasser der Studie haben Entscheidungsträgern im Netzwerk von Silicon Saxony eine Reihe von Handlungsempfehlungen gegeben. So wird es als dringliche Aufgabe angesehen, organisatorische Voraussetzungen für den Aufbau professioneller Clustermanagement-Strukturen im Verein zu schaffen. Des Weiteren wird eine Energiekonzeption vorgeschlagen, bei der sich die Stadt Dresden mit regionalen Versorgungsunternehmen über alternative Lösungen zur Senkung der Energiekosten verständigt.
Am 17. März 2008 erfolgte der Baustart für das NanoelektronikZentrum an der Maria-Reiche Straße im Dresdner Norden. Dieses Technologie- und Gründerzentrum, welches bereits ab Mitte 2008 für erste Mieter zur Verfügung steht, ergänzt die Technopole MiNaPolis - die Konzentration von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Mikro- und Nanoelektronik im Dresdner Norden.
Große Bedeutung für die weitere Stärkung des Clusters hat die intensive internationale Vermarktung der Standortpotenziale. Aufbauend auf die sehr gute Resonanz der gemeinsamen Messeauftritte des Netzwerkes Silicon Saxony, der Stadt Dresden und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH des vergangenen Jahres stehen auch 2008 Beteiligungen an der SEMICON West in San Francisco und SEMICON Europe in Stuttgart, den weltweit bedeutendsten Messen der Halbleiterindustrie, auf dem Messeplan.
Weiterhin empfehlen die Gutachter, ein abgestimmtes gemeinsamen „Imagebild" von Dresden und Sachsen für die Branche und eine langfristig angelegte Technologie-Entwicklungsstrategie (eine sogenannte „Roadmap") zu erarbeiten. Im Bereich der Grundlagenforschung im Softwarebereich wurde u. a. die Gründung eines entsprechenden Institutes angeraten.
Als größtes Problem für den Standort wird die Befürchtung angesehen, dass „Leuchtturm-Unternehmen" mit Neuinvestitionen abwandern. Hier setzen die Unternehmen jedoch selbst positive Signale: AMD kündigte an, noch in diesem Jahr leistungsfähigere Prozessoren in der 45-Nanometer-Technologie und Vierkerne-Chips in Dresden zu produzieren. Qimonda hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, die weltweit neuartige „Buried Word Line" Technologie zuerst in Dresden einzuführen.
Die Verfasser der Studie haben Entscheidungsträgern im Netzwerk von Silicon Saxony eine Reihe von Handlungsempfehlungen gegeben. So wird es als dringliche Aufgabe angesehen, organisatorische Voraussetzungen für den Aufbau professioneller Clustermanagement-Strukturen im Verein zu schaffen. Des Weiteren wird eine Energiekonzeption vorgeschlagen, bei der sich die Stadt Dresden mit regionalen Versorgungsunternehmen über alternative Lösungen zur Senkung der Energiekosten verständigt.
Am 17. März 2008 erfolgte der Baustart für das NanoelektronikZentrum an der Maria-Reiche Straße im Dresdner Norden. Dieses Technologie- und Gründerzentrum, welches bereits ab Mitte 2008 für erste Mieter zur Verfügung steht, ergänzt die Technopole MiNaPolis - die Konzentration von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Mikro- und Nanoelektronik im Dresdner Norden.
Große Bedeutung für die weitere Stärkung des Clusters hat die intensive internationale Vermarktung der Standortpotenziale. Aufbauend auf die sehr gute Resonanz der gemeinsamen Messeauftritte des Netzwerkes Silicon Saxony, der Stadt Dresden und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH des vergangenen Jahres stehen auch 2008 Beteiligungen an der SEMICON West in San Francisco und SEMICON Europe in Stuttgart, den weltweit bedeutendsten Messen der Halbleiterindustrie, auf dem Messeplan.
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