Nokia-Werk in Bochum droht Zerschlagung
Nachdem sich bereits ein Interessent für die Automotive-Sparte im Bochumer Nokia-Werk gefunden hat, scheint es nun laut der Zeitung "Die Welt" auch einen Interessenten für die Software-Sparte zu geben. Derweil ist ein Konzept aufgetaucht, wie das Werk hätte gerettet werden können.
Demnach will der finnisch-indische Konzern Sasken den Bereich kaufen. Die Sparte ist für die Software in den Handys zuständig. Sasken ist Zulieferer von Nokia und sei damit vor allem an den Technologieplattformen im Bochumer Werk interessiert, um weiter zielgenau für Nokia produzieren zu können. In der Sparte "Core Software" arbeiten in Bochum laut der Zeitung etwa 150 Menschen. Sasken beschäftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter und hat einen Standort in Frankfurt.
Derweil könnte das Nokia-Werk laut "Rheinischer Post" und unter Berufung auf ein internes Konzeptpapier mit einer Einmal-Investition von 14,3 Millionen Euro gerettet werden. Dazu müsse die Kapazität ohne zusätzliche Mitarbeiter verdoppelt werden, dann hätte das Bochumer Werk die Produktivität des neuen Nokia-Werkes in Rumänien erreicht.
Das Konzept stammt angeblich vom deutschen Nokia-Management und wurde im vergangenen Jahr erarbeitet.
Derweil könnte das Nokia-Werk laut "Rheinischer Post" und unter Berufung auf ein internes Konzeptpapier mit einer Einmal-Investition von 14,3 Millionen Euro gerettet werden. Dazu müsse die Kapazität ohne zusätzliche Mitarbeiter verdoppelt werden, dann hätte das Bochumer Werk die Produktivität des neuen Nokia-Werkes in Rumänien erreicht.
Das Konzept stammt angeblich vom deutschen Nokia-Management und wurde im vergangenen Jahr erarbeitet.
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