Nokia verlagert Handy-Produktion nach Rumänien, Ungarn und Finnland
Nokia will anscheinend die bisherige Fertigung von Mobiltelefonen aus dem Bochumer Werk nach Rumänien, Ungarn und Finnland verlagern. Laut einem Unternehmenssprecher war Bochum als Standort nicht global konkurrenzfähig zu machen.
Deutschland sei ein sehr teures Land für die Produktion und Nokia habe in der Vergangenheit sehr viel investiert, um Bochum wettbewerbsfähig zu machen. Das habe aber nicht gereicht. Noch in diesem Quartal soll die Produktion in einem neuen Werk im rumänischen Cluj aufgenommen werden. Ein weiterer Teil der bisherigen Fertigung soll auf das Werk Komárom in Ungarn verlagert werden. Für Spitzenprodukte ist die Verlagerung in das finnische Nokia-Werk in Salo geplant. Auch im Vergleich zu Finnland sei die Produktion in Bochum "wesentlich teurer".
Inzwischen regt sich seitens der Politik und Gewerkschaften massive Kritik am finnischen Handykonzern Nokia. Die Ansiedlung von Nokia in Bochum sei mit viel öffentlichen Geldern gefördert worden und es könne nicht sein, dass der Standort Bochum jetzt zugunsten anderer mit EU-Geldern geförderter Standorte in Europa aufgegeben werde.
Inzwischen regt sich seitens der Politik und Gewerkschaften massive Kritik am finnischen Handykonzern Nokia. Die Ansiedlung von Nokia in Bochum sei mit viel öffentlichen Geldern gefördert worden und es könne nicht sein, dass der Standort Bochum jetzt zugunsten anderer mit EU-Geldern geförderter Standorte in Europa aufgegeben werde.
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