Bosch feiert 100 Millionen Motronic-Steuergeräte
Ein Erfolgsprodukt von Bosch feiert ein Jubiläum: Mitte Januar fertigt der Automobilzulieferer am Produktionsstandort Salzgitter das 100-millionste Motronic-Steuergerät für Ottomotoren. Diese Zahl dokumentiert den großen Erfolg eines Systems, dessen erste Generation Bosch bereits im Jahr 1979 auf den Markt gebracht hat.
Die damals vorgestellte Motronic stellt noch heute die technische Basis aller aktuellen und auch künftigen Generationen von Motorsteuergeräten dar. Mit der Motronic wurde es möglich, die Steuerung von Kraftstoffeinspritzung und Zündung in einem digitalen System zusammenzufassen. Heute 100-millionenfach bewährt, tragen die Motronic und ihre Varianten entscheidend dazu bei, dass Motoren nicht nur zuverlässig, sondern auch sparsam und schadstoffarm laufen.
Die aktuelle Motronic ME(D)17 dient als gemeinsame Plattform sowohl für Diesel- als auch für Benzinsteuergeräte. Sie kann individuell auf die Kundenbedürfnisse und Anforderungen verschiedener Marktsegmente angepasst werden. In Kombination mit der Benzindirekteinspritzung trägt zum Beispiel die DI-Motronic im Schichtladebetrieb zu einer verbesserten Gemischaufbereitung bei und sorgt somit für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und einen um bis zu 15 Prozent reduzierten Kohlendioxidausstoß. Mit der so genannten Value Motronic werden zudem Anforderungen an Low Price Vehicles, Fahrzeuge im Preissegment bis 7 000 Euro, erfüllt.
Mit Hilfe eines leistungsfähigen Chipsatzes mit 32 Bit-Prozessor und einer schlanken Funktionsstruktur der Software schafft diese Variante der Motronic die Voraussetzung dafür, dass auch Motoren mit Saugrohreinspritzung und zwei bis vier Zylindern für sauberen Vortrieb sorgen. Gleichfalls lässt sich die Motronic auf alternative Kraftstoffe anpassen. Die Motronic als BiFuel-Steuergerät unterstützt die abwechselnde Nutzung von Gas und Benzin im Ottomotor. Mit der FlexFuel-Erweiterung lassen sich Motoren mit einem Benzin-Ethanol-Gemisch mit variablen Mischungsverhältnissen betreiben - von reinem Benzin bis zu reinem Ethanol. Aktuelle Entwicklungen zielen insbesondere auf eine engere Verzahnung von Lösungen für Diesel- und Ottomotoren. Aber auch für die Integration von Funktionalitäten für Hybridanwendungen oder Getriebesteuerungen ist die Motronic geeignet.
Die aktuelle Motronic berechnet über 8 000-mal pro Minute die Einspritz- und Zündparameter für jeden einzelnen Verbrennungsvorgang und kann diesen so optimal an die Betriebsbedingungen und den Wunsch des Fahrers anpassen. Durch die stetig gewachsene Rechnerleistung der Motronic lassen sich zudem Funktionen wie die Ladedruckregelung von Turboladern, variable Nockenwellenverstellung, komplexe Abgasnachbehandlung, die Geschwindigkeitsregelung über einen Fahrgeschwindigkeitsregler sowie die elektronische Wegfahrsperre und OBD-Eigendiagnose in das Motormanagement integrieren. Ebenso können Sicherheitssysteme wie die Antriebsschlupfregelung (ASR) und das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP®) in das Motormanagement eingreifen, um die aktive Fahrsicherheit zu erhöhen.
Die aktuelle Motronic ME(D)17 dient als gemeinsame Plattform sowohl für Diesel- als auch für Benzinsteuergeräte. Sie kann individuell auf die Kundenbedürfnisse und Anforderungen verschiedener Marktsegmente angepasst werden. In Kombination mit der Benzindirekteinspritzung trägt zum Beispiel die DI-Motronic im Schichtladebetrieb zu einer verbesserten Gemischaufbereitung bei und sorgt somit für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und einen um bis zu 15 Prozent reduzierten Kohlendioxidausstoß. Mit der so genannten Value Motronic werden zudem Anforderungen an Low Price Vehicles, Fahrzeuge im Preissegment bis 7 000 Euro, erfüllt.
Mit Hilfe eines leistungsfähigen Chipsatzes mit 32 Bit-Prozessor und einer schlanken Funktionsstruktur der Software schafft diese Variante der Motronic die Voraussetzung dafür, dass auch Motoren mit Saugrohreinspritzung und zwei bis vier Zylindern für sauberen Vortrieb sorgen. Gleichfalls lässt sich die Motronic auf alternative Kraftstoffe anpassen. Die Motronic als BiFuel-Steuergerät unterstützt die abwechselnde Nutzung von Gas und Benzin im Ottomotor. Mit der FlexFuel-Erweiterung lassen sich Motoren mit einem Benzin-Ethanol-Gemisch mit variablen Mischungsverhältnissen betreiben - von reinem Benzin bis zu reinem Ethanol. Aktuelle Entwicklungen zielen insbesondere auf eine engere Verzahnung von Lösungen für Diesel- und Ottomotoren. Aber auch für die Integration von Funktionalitäten für Hybridanwendungen oder Getriebesteuerungen ist die Motronic geeignet.
Die aktuelle Motronic berechnet über 8 000-mal pro Minute die Einspritz- und Zündparameter für jeden einzelnen Verbrennungsvorgang und kann diesen so optimal an die Betriebsbedingungen und den Wunsch des Fahrers anpassen. Durch die stetig gewachsene Rechnerleistung der Motronic lassen sich zudem Funktionen wie die Ladedruckregelung von Turboladern, variable Nockenwellenverstellung, komplexe Abgasnachbehandlung, die Geschwindigkeitsregelung über einen Fahrgeschwindigkeitsregler sowie die elektronische Wegfahrsperre und OBD-Eigendiagnose in das Motormanagement integrieren. Ebenso können Sicherheitssysteme wie die Antriebsschlupfregelung (ASR) und das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP®) in das Motormanagement eingreifen, um die aktive Fahrsicherheit zu erhöhen.
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