EPCOS bereitet sich auf Partnerschaft in Asien vor
Der Bauelemente-Hersteller EPCOS will bis zu 10 Prozent eigene Aktien zurückkaufen und macht sich damit vermutlich für eine Partnerschaft mit einem Unternehmen aus Asien bereit. Die eigenen Aktien dienen dabei als Akquisitionswährung.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen sich auf der Hauptversammlung am 13. Februar von den Aktionären die Genehmigung für einen Aktienrückkauf einholen. Epcos nennt als möglichen Verwendungszweck ausdrücklich auch Unternehmenszusammenschlüsse oder den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen. Die Aktien sollen "im Bedarfsfall für eine Transaktion schnell und flexibel" genutzt werden. Einziges derzeit bekanntes Vorhaben in dieser Richtung ist die Suche nach einem Weggefährten in Asien.
Bereits auf der Hauptversammlung im November hatte sich EPCOS-Chef Gerhard Pegam zuversichtlich gezeigt, dass die Partnersuche alsbald beendet und die Zusammenarbeit besiegelt werde. Er hatte als Zeitrahmen zwölf Monate genannt. Hintergrund der Partnersuche ist der schwere Stand von EPCOS in der Konsumelektronik, da die meisten Hersteller fernab des eigenen Kerngebiets in Asien sitzen.
Bereits auf der Hauptversammlung im November hatte sich EPCOS-Chef Gerhard Pegam zuversichtlich gezeigt, dass die Partnersuche alsbald beendet und die Zusammenarbeit besiegelt werde. Er hatte als Zeitrahmen zwölf Monate genannt. Hintergrund der Partnersuche ist der schwere Stand von EPCOS in der Konsumelektronik, da die meisten Hersteller fernab des eigenen Kerngebiets in Asien sitzen.
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