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Allgemein | 18 Dezember 2007

Elektronikanteil im Automobil steigt weiter

Auf dem 5. ZVEI-Kompetenztreffen waren sich Automobilhersteller, Systemlieferanten und Komponentenzulieferer einig, dass Elektronik im Auto der Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Vor allem hybride Antriebskonzepte und aktive Sicherheitssysteme erfordern immer mehr Elektronik.
Der Konferenz kommt mittlerweile als Impulsgeber und Barometer für technologische Trends zentrale Bedeutung zu. Alle namhaften Marktakteure der Zulieferindustrie, aber auch Vertreter mehrerer Fahrzeughersteller waren vertreten. Es war das erste Mal, dass der ZVEI sein Kompetenztreffen international ausrichtete. Die über 220 Teilnehmer konnten daher die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten als auch die der verschiedenen Märkte diskutieren.

Nach Auffassung der Experten gehören Hybrid-Antriebe zu den Technologietreibern. Während heute etwa 300.000 Fahrzeuge mit Hybridmotoren hergestellt werden, gehen die Analysten – nicht zuletzt aufgrund verschärfter Emissionsvorschriften – von einem Wachstum auf über zwei Millionen Fahrzeuge im Jahre 2015 aus. Gebremst wird dieser Trend zur Zeit noch durch Größe und Preis der elektrischen Antriebe: hier gibt es großen Bedarf an technischer Weiterentwicklung der Leistungselektronik.

Bei den Sicherheitssystemen wie Airbags, ABS oder EPS geht die Entwicklung von passiven hin zu aktiven Systemen wie Bremsassistenten, Einparkhilfen oder Spurhaltungshilfen. Hinzu wird auch noch die Vernetzung mit der Umgebung und den anderen Verkehrsteilnehmern treten. Dass immer mehr Elektronik im Auto auch eine effizientere Vernetzung verlangt, drängt sich angesichts dieser komplexen Systeme auf.

Das 6. Kompetenztreffen wird 2009 stattfinden. Im kommenden Jahr findet an seiner Stelle die electronica automotive conference statt. Auch hier wird die ‚Applikationsgruppe Automotive’ des ZVEI-Fachverbands maßgeblich beteiligt sein.

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