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Messtechnik | 13 Dezember 2007

Carl Zeiss Gruppe weiter auf Erfolgskurs

Der Technologiekonzern Carl Zeiss hat das Geschäftsjahr 2006/07 sehr erfolgreich abgeschlossen: Umsatz und EbIT (Earnings before Interest and Taxes) sind im Vergleich zu den sehr guten Vorjahreswerten erneut gestiegen. Die vorläufigen Zahlen des am 30. September abgeschlossenen Geschäftsjahres gab das Unternehmen in Stuttgart bekannt.
Die Umsatzerlöse der Carl Zeiss Gruppe stiegen um sieben Prozent auf 2.604 Millionen (Vorjahr: 2.433 Millionen) Euro. Diese Steigerung wurde vor allem durch organisches Wachstum erzielt. Währungsbereinigt stellt das sogar einen Zu- wachs von neun Prozent dar. Das Unternehmen erzielte rund 83 Prozent seines Umsatzes außer- halb Deutschlands und ist im Geschäftjahr 2006/07 insbesondere in Europa und Asien gewachsen. Auch der Auftragseingang erreichte mit 2.704 Millionen Euro einen Spitzenwert und ist im Vergleich zum guten Vorjahreswert ebenfalls um sieben Prozent gestiegen.

Das EbIT wuchs noch wesentlich stärker: Es stieg um 26 Prozent auf 394 Millionen (Vorjahr: 313 Millionen) Euro. „Die Carl Zeiss Gruppe kann auf ein hervorragendes Geschäftsjahr zurückblicken. Wir haben beim Umsatz und Ergebnis nochmals zugelegt. Wir setzen damit unsere seit vier Jahren anhaltende Erfolgsserie fort“, fasste Dr. Dieter Kurz, der Vorstandsvorsitzende der Carl Zeiss AG, zusammen. Dazu gehört auch die erneut verbesserte EbIT-Marge von jetzt 15 Prozent.

Auch der Cashflow vor Ertragsteuern konnte erneut deutlich gesteigert werden: Er betrug 549 Millionen (Vorjahr: 410 Millionen) Euro und erreicht damit 21 Prozent des Umsatzes. Die Finanzmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 962 Millionen Euro und bieten dem Unternehmen Handlungsspielraum für weiteres Wachstum (Nettoliquidität: 612 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2006/07 investierte Carl Zeiss 107 Millionen (Vorjahr: 118 Millionen) Euro in Sachanlagen. Dem standen Abschreibungen in Höhe von 114 Millionen (Vorjahr: 99 Millionen) Euro gegenüber.


Forschung und Entwicklung gestärkt
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen auf 290 Millionen (Vorjahr: 254 Millionen) Euro – das entspricht elf Prozent des Umsatzes. „Fast 60 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir mit Produkten, die nicht älter sind als fünf Jahre. Wir schaffen es also, unsere Ideen rasch in Markterfolge umzusetzen“, erklärte Kurz.


Über 500 neue Arbeitsplätze
Am Bilanzstichtag (30. September) beschäftigte die Carl Zeiss Gruppe weltweit 12.257 Mitarbeiter (Vorjahr: 11.249), davon 4.292 im Ausland (Vorjahr: 3.406). Das sind über 1.000 Beschäftigte (neun Prozent) mehr als im Vorjahr. Davon sind rund 470 Mitarbeiter auf Änderungen im Konsolidierungskreis zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2006/07 hat Carl Zeiss weltweit mehr als 500 neue Arbeitsplätze geschaffen, rund 360 davon in Deutschland. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Carl Zeiss Gruppe in Deutschland 417 Auszubildende.

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