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Elektronikproduktion | 06 Dezember 2007

Continental läutet neue Unternehmensära ein

In der ehemaligen Unternehmenszentrale der Siemens VDO Automotive AG in Regensburg hat der Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer gestern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bisherigen Siemens VDO herzlich willkommen geheißen. Mit vereinten Kräften will er Continental zu einem weltweit herausragenden Automobilzulieferer formen.
„Nach intensiver Vorbereitung können wir jetzt mit einem fliegenden Start die Integration angehen. Für eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen werden wir uns aber nun noch zwei bis drei Monate Zeit nehmen, um die uns bisher aus wettbewerbsrechtlichen Gründen noch verschlossenen Daten intensiv zu prüfen“, kündigte Wennemer an. „Dies gilt insbesondere für die Informationen, die Umsatz, Ergebnis und Anzahl der Mitarbeiter nach Produktgruppen und Werken betreffen. Die für das operative Geschäft und ins­besondere für die Produktion benötigten Pläne werden letztlich die Grundlage dafür bilden, dass Synergieeffekte entstehen und aus zwei sehr guten Unternehmen ein noch besseres und effizienteres entstehen kann.“

Continental erwartet nach den bisherigen Planungen Netto-Synergieeffekte in Höhe von mindestens 170 Millionen Euro ab 2010.

Der Continental-Konzern gehört mit mehr als 25 Mrd Euro Umsatz (Basis 2006) und derzeit rund 150.000 Mitarbeitern an mehr als 200 Standorten (Werke, Forschungszentren und Teststrecken) in 36 Ländern weltweit jetzt zu den Top-Fünf der Automobil-Zulieferindustrie. Das Unternehmen gliedert sich in sechs Divisionen:

* Die neue von Dr. Ralf Cramer geleitete Division Chassis & Safety mit mehr als 5 Mrd Euro Umsatz sowie über 27.000 Mitarbeitern und mehr als 65 Standorten weltweit.

* Die neue Division Powertrain mit mehr als 5 Mrd Euro Umsatz und über 27.000 Mitarbeitern und rund 70 Standorten weltweit wird von Dieter Rogge geleitet.

* Die neue Division Interior mit mehr als 6 Mrd Euro Umsatz und über 33.000 Mitarbeitern und rund 70 Standorten weltweit wird von Helmut Matschi geleitet.

* Die Division Pkw-Reifen mit knapp 25.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von knapp 4,7 Milliarden Euro (2006) wird von Manfred Wennemer verantwortet.

* Die von Konzernvorstand Dr. Hans-Joachim Nikolin geleitete Division Nfz-Reifen mit über 8.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von knapp 1,5 Milliarden Euro (2006).

* Die Division ContiTech ist außerhalb der Reifenproduktion der größte Spezialist für Kautschuk und Kunststofftechnologie weltweit. Im Konzernvorstand ist Gerhard Lerch für die Division mit einem Umsatz von knapp 2,9 Milliarden Euro (2006) und rund 22.000 Mitarbeitern verantwortlich.

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