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Elektronikproduktion | 03 Dezember 2007

Siemens will Netzwerksparte SEN bis Mitte 2008 verkaufen

Siemens will seine Unternehmensnetzwerk-Sparte SEN bis spätestens Mitte kommenden Jahres verkaufen. Das geht laut der Nachrichtenagentur dpa aus dem bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Geschäftsbericht des Unternehmens hervor.
Siemens Enterprise Networks (SEN) war bei der Auflösung des ehemaligen Kommunikationsbereichs COM übriggeblieben, dessen größter Teil in das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks eingebracht wurde. Bereits Klaus Kleinfeld, der Vorgänger des amtierenden Konzernchefs Peter Löscher, hatte einen Käufer gesucht. Bei SEN arbeiten 15.000 Menschen in 80 Ländern. Siemens zählt die verlustbringende Sparte zu seinen nicht-fortgeführten Aktivitäten.

Siemens hat die Sparte im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits um 567 Millionen Euro abgewertet. Der Großteil der Abwertung war bereits im dritten Quartal erfolgt.

Auch zu anderen Sparten des Unternehmens kursieren Verkaufsspekulationen, wie zu den Beteiligungen an den Halbleiterunternehmen, an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Nokia Siemens Networks (NSN) und an Fujitsu Siemens Computers. Ebenso passt die Siemens Home and Office Communication nicht mehr in die drei neuen Sektoren Industrie, Energie und Medizintechnik.

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