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Elektronikproduktion | 23 November 2007

Nokia Siemens Networks will doch nicht auslagern

Im Oktober hatte Nokia Siemens Networks (NSN) bekannt gegeben, dass in Berlin angesiedelte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an den indischen IT-Dienstleister Wipro Technologies ausgelagert werden sollen. Nach intensiven Protesten der Mitarbeiter scheint dies nun vom Tisch zu sein.
Nach Informationen der IG Metall hat Nokia Siemens Networks die im Oktober geäußerte Absicht, die Business Unit "Radio Access" mit rund 60 Beschäftigten an die indische Wipro Technologies auszulagern, inzwischen aufgegeben.

Intensive Verhandlungen mit dem Betriebsrat und starke Ablehnung bei den Betroffenen haben offenbar zu der Einsicht geführt, dass sich die damit verbundenen Ziele innerhalb des Unternehmens erreichen lassen. Der Betriebsrat hatte auf Basis des von NSN vorgelegten Geschäftsmodells für eine neu zu gründende "Wipro Berlin GmbH" argumentiert, man könne das damit verbundene Projekt auch innerhalb von NSN umsetzen - bei gleicher oder sogar besserer Kostenstruktur. Gleichzeitig hatte die überwiegende Mehrheit der betroffenen Kolleginnen und Kollegen nachdrücklich versichert, auf keinen Fall zu Wipro übergehen zu wollen.

Nach dem derzeitigen Stand soll die Business Unit Radio Access nun bis 2009 in Berlin bestehen bleiben, ein Stufenplan die Beschäftigung in dieser Zeit verbindlich regeln. Parallel werden Einsatzmöglichkeiten für die später frei werdenden Beschäftigten am Standort in Zusammenarbeit mit der Standortleitung und den anderen Business Units gefunden.

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2017.11.14 20:30 V8.8.9-2