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Elektronikproduktion | 19 November 2007

Jenoptik erhält langfristigen Wehrtechnik-Auftrag

Der Jenoptik-Konzern ist am neuen Serien-Schützenpanzer PUMA der Bundeswehr maßgeblich beteiligt und wird Subsysteme und Komponenten im Wert von insgesamt rund 70 Millionen Euro beisteuern.
Die Jenoptik-Tochter ESW GmbH steuert in enger Kooperation mit ihren Projekt-Partnern Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, Rheinmetall Landsysteme GmbH, MTU Friedrichshafen sowie der mit dem Gesamtprojekt beauftragten PSM GmbH, Kassel, Systeme und Komponenten von der Energieversorgung bis zur Stabilisierung bei. Im Detail sind dies: Die Turm-Waffenstabilisierung, die Bordnetzversorgung mit Starter/Generator, Stromrichter mit Power Management, das Antriebssystem für Klimaanlage sowie Lüftermotoren und Grobstaubgebläse.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner letzten Sitzung Anfang November die Voraussetzungen zur Ausstattung der Bundeswehr mit dem hochmodernen Schützenpanzer PUMA geschaffen. Zwischen 2010 und 2020 werden insgesamt 405 Panzer an die Bundeswehr geliefert. Mit dem Gesamtprojekt ist die PSM GmbH, Kassel, beauftragt, an der Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann jeweils 50 Prozent der Anteile halten.

Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann gehören zu den langjährigen Kunden der Jenoptik im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Jenoptik zählt in Deutschland mit ihren Tochtergesellschaften ESW GmbH und Jena-Optronik GmbH zu den wichtigen Anbietern von Subsystemen und Komponenten für die Verteidigung. Ab 2008 wird der Jenoptik-Konzern dieses Geschäft in der Sparte Verteidigung & zivile Systeme bündeln. Schwerpunkt der Sparte sind die Bereiche Fahrzeug- und Flugzeugausrüstung, Antriebs- und Stabilisierungstechnik, optoelektronische Instrumente und Systeme für die Verteidigungs-, die Sicherheits- und Raumfahrtindustrie sowie Software, Mess- und Regeltechnik sowie umfangreiche Dienstleistungen.

Bei den militärischen Landfahrzeugen blickt der Jenoptik-Konzern auf eine langjährige erfolgreiche Lieferung von Teilsystemen und Komponenten für Fahrzeug-Plattformen führender Systemhäuser zurück. Beispiele hierfür sind der Kampfpanzer Leopard II, die Panzerhaubitze 2000 oder der Boxer.

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