Jenoptik plant Umstrukturierung
Nach einem Gewinneinbruch in diesem Jahr will Vorstandschef Michael Mertin den Technologiekonzern umbauen und den bisher weitgehend selbstständigen Tochterfirmen eine straffere Führungsstruktur verpassen.
In den ersten neuen Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz nach Angaben der Jenoptik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,8 Prozent auf 374,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Abgaben (Ebit) verringerte sich um 12,4 Prozent auf 21,2 Millionen Euro. Nach Steuern habe sich ein Verlust von 2,5 Millionen Euro ergeben.
"Wir befinden uns intern in einem fundamentalen Veränderungsprozess", sagte Mertin in Jena. Er bestätigte nach einem schwachen dritten Quartal die bereits im August gesenkte Ertragsprognose für 2007. Die Aktie reagierte kaum und notierte am Mittag an der Böse bei 6,60 Euro.
Zum 1. Januar soll das Geschäft mit Optik, Lasern, Mess- und Wehrtechnik sowie Verkehrsicherheitssystemen von einem Executive Management Board aus fünf Spartenleitern direkt geleitet werden. Mertin hatte im Juli die Nachfolge von Alexander von Witzleben angetreten, der in den Vorstand des Haniel-Konzern wechselte. Die Neuorganisation bei Jenoptik mit etwa 40 Tochtergesellschaften werde "nicht mit der Brechstange" erfolgen, sagte Mertin. Er schloss weitere Verkäufe von Firmenbeteiligungen wie jüngst beim Anlagenbauer TePla AG nicht aus.
"Wir befinden uns intern in einem fundamentalen Veränderungsprozess", sagte Mertin in Jena. Er bestätigte nach einem schwachen dritten Quartal die bereits im August gesenkte Ertragsprognose für 2007. Die Aktie reagierte kaum und notierte am Mittag an der Böse bei 6,60 Euro.
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