Gartner sieht schwere Zeiten auf die Chipindustrie zukommen
Das Marktforschungsinstitut Gartner erwartet für die Branche in den nächsten zehn Jahren einen harten Ausleseprozess. Bis zum Jahr 2016 werden weltweit 350 Halbleiterhersteller das Handtuch werfen müssen oder aufgekauft werden.
Drei Megatrends hat Jim Tully, Vice President Semiconductors bei dem Marktforschungsunternehmen, ausgemacht: Anhaltende Integration von Funktionen auf einem Chip, immer größere Fabs und eine zunehmende Dominanz des Consumermarkts im Halbleitersektor.
In seinem Vortrag auf dem International Semiconductor Executives Forum von IETF und FSA in München beschrieb Tully die Folgen. So lässt der Integrationsdruck nach Auffassung des Experten die Schere zwischen Chip-Preisen und Produktionskosten immer weiter auseinander laufen. Während einerseits die Halbleiter immer billiger werden, wird die Entwicklung immer teurer und die Fabs erfordern immer höhere Investitionen.
Deshalb wird nach Meinung von Tully die Branche in den kommenden zehn Jahren eine heftige Konsolidierung durchmachen. Überleben werden nur die Größten. Und die Anzahl der Unternehmen, die sich eine eigene Fab leisten können, wird um die Hälfte schrumpfen.
Dagegen soll der Anteil der Foundries an der gesamten Chip-Produktion von derzeit 24 Prozent auf 35 Prozent steigen. Wo die IDMs nicht gänzlich auf eigene Produktionsstätten verzichten werden, müssen sie unter dem Diktat der Kosten zusammenlegen, um ihre dann für den wirtschaftlichen Betrieb erforderlichen riesigen Anlagen zu finanzieren – und natürlich werden sie diese auch gemeinsam betreiben. Der Wettbewerbsdruck wird gleichzeitig verhindern, dass die Anbieter Preiserhöhungen durchsetzen können.
In seinem Vortrag auf dem International Semiconductor Executives Forum von IETF und FSA in München beschrieb Tully die Folgen. So lässt der Integrationsdruck nach Auffassung des Experten die Schere zwischen Chip-Preisen und Produktionskosten immer weiter auseinander laufen. Während einerseits die Halbleiter immer billiger werden, wird die Entwicklung immer teurer und die Fabs erfordern immer höhere Investitionen.
Deshalb wird nach Meinung von Tully die Branche in den kommenden zehn Jahren eine heftige Konsolidierung durchmachen. Überleben werden nur die Größten. Und die Anzahl der Unternehmen, die sich eine eigene Fab leisten können, wird um die Hälfte schrumpfen.
Dagegen soll der Anteil der Foundries an der gesamten Chip-Produktion von derzeit 24 Prozent auf 35 Prozent steigen. Wo die IDMs nicht gänzlich auf eigene Produktionsstätten verzichten werden, müssen sie unter dem Diktat der Kosten zusammenlegen, um ihre dann für den wirtschaftlichen Betrieb erforderlichen riesigen Anlagen zu finanzieren – und natürlich werden sie diese auch gemeinsam betreiben. Der Wettbewerbsdruck wird gleichzeitig verhindern, dass die Anbieter Preiserhöhungen durchsetzen können.
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