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Elektronikproduktion | 10 August 2007

Medion will Angebotsspektrum weiter reduzieren

Im ersten Halbjahr verzeichnete Medion einen Umsatzrückgang von fast 14 Prozent auf 718,5 Millionen Euro. Dafür Finanzvorstand Christian Eigen macht hierfür vor allem das verkleinerte Angebotsspektrum sowie den strukturellen Preisverfall zwischen 10 und 15 Prozent in der Branche verantwortlich.
Die Ziele für die ersten sechs Monate des Jahres habe Medion erfüllt, zum Teil sogar übertroffen. So ist die Rohertragsmarge von 9,5 auf 11 Prozent gestiegen. Im dritten Quartal soll auch die Wende beim Umsatz erreicht werden. Und für das Gesamtjahr 2007 hob Medion die Spanne auf 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro an. Den Großteil der Umsätze erzielt das Unternehmen mit Notebooks, PCs und mobilen Navigationsgeräten.

Langfristig geringere Geschäftschancen sieht Medion in den Bereichen der Haushalts- und Unterhaltungselektronik sowie der Kommunikationstechnik. Hier fehle es an ausreichenden Differenzierungsmöglichkeiten der Produkte. Daher wurden diese Segmente zu einem einzelnen Bereich (Unterhaltungselektronik/Dienstleistungen) zusammengelegt und das Produktangebot dementsprechend verkleinert. Medion will sich hier künftig verstärkt auf Services wie Mobilfunk und Foto konzentrieren.

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