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Allgemein | 09 August 2007

Henkel plant Übernahme im Bereich Adhesives und Electronic Materials

Henkel will von Akzo Nobel die Geschäftsbereiche Adhesives (Klebstoffe) und Electronic Materials von National Starch, einer Tochtergesellschaft von ICI, für den Fall übernehmen, dass es zu einer Übernahme von ICI durch Akzo Nobel kommt.
Henkel hat mit Akzo Nobel für die Geschäftsbereiche Adhesives (Klebstoffe) und Electronic Materials von National Starch einen Kaufpreis von 2,7 Mrd. GBP (knapp 4 Mrd. Euro) vereinbart. Die Unterzeichnung des Vertrages über die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Gesellschafterausschusses von Henkel. Bedingung für diese Transaktion ist, dass es zu einer erfolgreichen Übernahme von ICI durch Akzo Nobel kommt.

Mit dieser Akquisition würde Henkel seine bestehende, führende Position im weltweiten Klebstoffmarkt stärken, insbesondere im Industriegeschäft. Die zu akquirierenden Geschäftsfelder von National Starch wiesen im Jahr 2006 einen Umsatz von etwa 1,26 Mrd. GBP (rund 1,85 Mrd. Euro) aus und würden damit den Umsatz im Unternehmensbereich Adhesives Technologies auf rund 7,3 Mrd. Euro steigern. Das entspricht etwa der Hälfte des Gesamtumsatzes von Henkel.

Die zu übernehmenden Geschäfte von National Starch ergänzen sich hervorragend mit dem bestehenden Henkel Portfolio des Bereichs Adhesives Technologies. Das gilt für die komplementären Marktsegmente sowie in technologischer Hinsicht und in Bezug auf die regionale Präsenz der jeweiligen Geschäfte.

Bei den Elektronikmaterialien, etwa Klebstoffen für die Halbleiter- und Elektronikbranche, erreichten beide Unternehmen zusammen eine Größe, die es erlauben würde, die verschiedenen Teilmärkte effizienter bedienen zu können. Auch in regionaler Hinsicht ergäbe sich eine gute Ergänzung beider Geschäfte. Mit den zu übernehmenden Geschäftsfeldern von National Starch könnte Henkel sein Asien-Geschäft deutlich stärken und in einigen Märkten der Region, wie beispielsweise in Japan, den Markteintritt schaffen. Gleichzeitig würde die Transaktion die Präsenz von Henkel in anderen Wachstumsregionen wie Osteuropa und Lateinamerika verbessern.

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