AMD will Standort Dresden erst später erweitern
Angesichts seiner schwierigen finanziellen Situation will der amerikanische Prozessorhersteller AMD den Ausbau des Standorts Dresden auf 2009 verschieben.
"Wir müssen das Vorhaben zeitlich strecken", sagte Hans Deppe, Geschäftsführer von AMD Dresden. "Dresden ist und bleibt das Zentrum der weltweiten Produktion von AMD", betonte er. Die Zahl der Mitarbeitern soll beibehalten werden und es gebe keine betriebsbedingten Kündigungen.
Von 1996 bis 2008 wollte AMD rund 8 Milliarden US-Dollar in den Standort Dresden investieren. Inzwischen ist der Chiphersteller tief in die Verlustzone gerutscht. Der Ausbau der zweiten geplanten Fabrik für 300-Millimeter-Wafer soll daher nicht in dem ursprünglich geplanten Tempo erfolgen. "Der Abschluss des Umbaus war für 2008 gedacht, nun wird er um einige Quartale nach 2009 verschoben", sagte Deppe. "Es gibt aber keine Änderung der Zielsetzung." Die geplante Kapazitätssteigerung am Standort werde es geben.
Von 1996 bis 2008 wollte AMD rund 8 Milliarden US-Dollar in den Standort Dresden investieren. Inzwischen ist der Chiphersteller tief in die Verlustzone gerutscht. Der Ausbau der zweiten geplanten Fabrik für 300-Millimeter-Wafer soll daher nicht in dem ursprünglich geplanten Tempo erfolgen. "Der Abschluss des Umbaus war für 2008 gedacht, nun wird er um einige Quartale nach 2009 verschoben", sagte Deppe. "Es gibt aber keine Änderung der Zielsetzung." Die geplante Kapazitätssteigerung am Standort werde es geben.
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