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Elektronikproduktion | 03 August 2007

Computer-Hersteller MAXDATA verringert Verluste

Der deutsche Computerhersteller MAXDATA AG ist weiter auf Konsolidierungskurs. Als Ergebnis der vor gut einem Jahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen konnte der Verlust (EBIT) im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2007 mehr als halbiert werden.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2007 lag der Verlust bei minus 13,4 Mio. Euro nach minus 29,6 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz im ersten Halbjahr beträgt 224,8 Mio. Euro nach 260,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2006.

Im zweiten Quartal 2007 (April bis Juni) blieb der Umsatz mit 109,9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr konstant. Der Verlust (EBIT) verringerte sich auf minus 6,5 Mio. Euro nach minus 12,1 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Den Absatz konnte MAXDATA im zweiten Quartal in allen Produktgruppen kräftig steigern: Der Verkauf von Notebooks verbesserte sich um 84,8 Prozent, bei Desktop-PCs wurden 12,8 Prozent und bei Flachbildschirmen 10,1 Prozent mehr abgesetzt als im Vorjahresquartal. Die Zahl der verkauften Netzwerkrechner (Server) stieg um 16,5 Prozent. Das Absatzplus wurde mit deutlich verkleinerter Belegschaft erreicht: Die Zahl der Mitarbeiter sank binnen Jahresfrist von 1.265 auf 1.013. MAXDATA gehört zu den wenigen Unternehmen, die noch Computer in Deutschland herstellen. Die Hauptverwaltung hat ihren Sitz in Marl bei Recklinghausen, die Computer-Fertigung in Würselen bei Aachen.

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