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Elektronikproduktion | 03 August 2007

Nokia Siemens Networks: Weitere Sparmaßnahmen aufgrund von Milliardenverlust

Nach schwachen Umsätzen und Margen beim Gemeinschaftsunternehmen im zweiten Quartal, will Nokia nun die Kosten um 1,5 Milliarden Euro jährlich senken. Dieses Ziel soll bereits im kommenden Jahr erreicht werden und damit zwei Jahre früher als bislang geplant.
Nokia Siemens Networks meldet für das zweite Quartal einen operativen Fehlbetrag von 1,26 Milliarden Euro. Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo kündigte darauf hin an, den Sparkurs bei dem Netzwerk-Unternehmen weiter zu verschärfen. Nach bisherigen Plänen will NSN bis 2010 weltweit bis zu 9000 Stellen streichen. In Deutschland hatte sich das Unternehmen erst vor kurzem mit Arbeitnehmervertretern auf einen Abbau von rund 2.300 Stellen geeinigt.
Nach Aussage von Nokia-Finanzchef Rick Simonson sollen nun weitere Arbeitsplätze in Deutschland und Finnland wegfallen. Konkrete Zahlen nannte er nicht. "Die Entwicklung fordert eine entschiedenes Eingreifen. Wir müssen unsere Synergieziele schneller erreichen und mehr Kosten reduzieren", erklärte Kallasvuo.

Die Synergieziele mit angestrebten Einsparungen von 1,5 Mrd EUR jährlich soll NSN bereits Ende 2008 erreichen und nicht erst 2010. Zudem sollen zusätzliche Kostensynergien von 500 Mio EUR erzielt werden.

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