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Elektronikproduktion | 29 Juni 2007

Siemens: Neuer Chef kommt, Anti-Korruptionschef geht

Peter Löscher, der neue CEO von Siemens, tritt offiziell am 1. Juli die Nachfolge von Klaus Kleinfeld an. Derweil geht Daniel Noa, Chef der Anti-Korruptionsabteilung. Er hatte sein Amt erst am 1. Januar angetreten und muss nun das Unternehmen bereits wieder verlassen.
Der neue Siemens-Chef Peter Löscher will erst einmal behutsam vorgehen. In den ersten drei Monaten wolle er vor allem die Organisation und die Menschen kennenlernen. Zwar will er notwendige Veränderungen in die Wege leiten, ansonsten wolle er aber eher eine Evolution und keine Revolution. Seine erste große Dienstreise werde ihn in die Wachstumsmärkte Indien, China und Japan führen. Als besonders wichtige Themen betrachtet er vor allem den Klimawandel und den Gesundheitsbereich mit der Medizintechnik.

Laut "Süddeutsche Zeitung" soll der erst Anfang Januar engagierte Stuttgarter Oberstaatsanwalt Daniel Noa bereits zum 1. Juli wieder das Unternehmen verlassen. Seine Abteilung soll für ordnungsgemäßes Verhalten im Konzern sorgen und ist mit der Aufarbeitung des Schmiergeldskandals beauftragt. Er soll Siemens allerdings noch bis Ende nächsten Jahres als Berater zur Verfügung stehen. Siemens will sich dem Bericht zufolge nun nach einem "international erfahrenen Experten" zur Korruptionsbekämpfung Ausschau halten.

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