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Leiterplatten | 20 Juni 2007

AT&S seit 25 Jahren am Standort Leoben

Der Leiterplattenhersteller AT&S hat am letzten Freitag das 25 jährige Jubiläum seines Standorts Leoben-Hinterberg in der Steiermark gefeiert. Seit der Werksgründung 1982 wurden hier mehr als eine Milliarde Leiterplatten hergestellt, die aneinander eine Strecke von rund 13.000 Kilometern ergeben, so Vorstand Harald Sommerer.
1982 habe man mit 80 Mitarbeitern begonnen, nun seien es über 1.500 und über 5.500 Mitarbeiter weltweit. AT&S verfügt über Werke in Indien, China und seit dem vergangenen Jahr auch in Korea. Mit dem Stammwerk in Leoben und dem Werk im oststeirischen Fehring sei AT&S in der Steiermark verwurzelt, so Sommerer.

Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf einen im Jahre 1981 mit der IBM Sindelfingen unterzeichneten Liefervertrag über die Herstellung von mehrlagigen Leiterplatten zurück. Im Jahr 1982 wurde mit einer Investitionssumme von 14,5 Mio. Euro das Werk als Betriebsstätte der VOEST-Alpine errichtet und ging im April 1983 mit rund 180 Beschäftigten in Betrieb. 1987 entstand daraus das selbstständige Unternehmen AT&S, zu dem 1990 die Werke in Fohnsdorf (Eumig) und Fehring (Steirische Elektronik) hinzukamen. Dann geriet das Werk aber in Schwierigkeiten. Nach dem Erwerb der AT&S durch Hannes Androsch, Willi Dörflinger und Helmut Zoidl im Jahr 1994 startete das Unternehmen durch, ist nach eigenen Angaben Marktführer in Europa und Indien. AT&S will seine technologische Vorreiterrolle weiter ausbauen und erwartet für das Geschäftsjahr 2007/08 ein Umsatz- und Gewinnwachstum. Der Umsatz sollte laut Sommerer zwischen 540 und 550 Mio. Euro liegen.

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