Leiterplatten | 18 Juni 2007

Leiterplattenumsätze in Deutschland im März 2007 überdurchschnittlich

Die Umsätze der Leiterplattenhersteller lagen im März um 14 Prozent über dem Vormonat. Dies entspricht der langjährigen Erfahrung, dass im März höhere Umsätze als im Jahresdurchschnitt üblich sind.
Kumuliert erreichen die ersten drei Monate des laufenden Jahres die gleiche Höhe wie der Vorjahreszeitraum. Dies berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der Fachverband Electronic Components and Systems im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

Der Auftragseingang ging gegenüber dem Februar um neun Prozent und zum Vorjahres-März um knapp ein Viertel zurück. Ursache war ein besonders hohes Bestellniveau im ersten Halbjahr 2006 auf Grund von Auftrags-Rückverlagerungen aus Asien. Vergleicht man mit den Jahren 2004 und 2005, liegt in diesem Monat der Auftragseingang um sechs bzw. acht Prozent höher.

Inzwischen ist die Nachfragewelle abgeebbt. Asiatische Quellen berichten jedoch von gut gefüllten Auftragsbüchern. Es scheint zudem Probleme mit den neuen bleifreien Oberflächen zu geben, so dass die europäische Industrie mit einem positiven Verlauf in diesem Jahr rechnet.

Die Mitarbeiterzahl lag im März um zwei Prozent über der 2006.

Wegen des hohen Umsatzes erreicht die Book-to-Bill Ratio im März einen Wert von 0,85, für die ersten drei Monate 1,00.

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