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© Zeiss Elektronikproduktion | 13 Oktober 2017

Zeiss investiert über EUR 300M in Hightech-Standort in Jena

Zeiss wird über EUR 300 Millionen in einen neuen, integrierten Hightech-Standort investieren und wird mit dem Vorhaben bis 2023 seine bisherigen Jenaer Standorte zusammenführen.
Zeiss wird dazu von Schott ein bereits heute teilweise ungenutztes Betriebsgelände erwerben, sanieren und darauf neue Gebäude für seinen zweitgrößten Standort weltweit errichten.

Jena ist damit integraler Bestandteil der globalen Investitionsstrategie von Zeiss und schließt nahtlos an eine Reihe von internationalen Projekten zur Erweiterung, Modernisierung und Neuausrichtung von Standorten an, die Zeiss seit 2011 unter anderem in Deutschland, Europa und Asien realisiert hat. So gab das Unternehmen erst vor drei Wochen Investitionspläne von EUR 30 Millionen in den Zeiss Innovation Hub am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) bekannt.

"Als weltweiter Technologieführer geht es uns bei unseren Investitionen darum, die vorhandenen Potenziale in unseren Wachstumsmärkten zu nutzen", erläutert Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG. "Dazu brauchen wir eine noch stärkere Präsenz und eine noch bessere Vernetzung an den Innovationshotspots". In Jena bedeute dies eine enge Kooperation mit Einrichtungen wie der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule, der TU Ilmenau, Fachhochschulen der Region sowie ortsansässigen Instituten, wie denen der Max-Planck-Gesellschaft, beziehe aber auch Partnerunternehmen sowie lokale Zulieferer mit ein.

"Wir werden mit diesen Investitionen unsere Attraktivität als Arbeitgeber für die besten Talente, als Ausbildungsunternehmen für den Nachwuchs und als Kooperationspartner für Wirtschaft und Wissenschaft sichern und werden so auch in Zukunft bestmöglich für den Erfolg unserer Kunden mit unseren Produkten und Lösungen arbeiten", führte Kaschke weiter aus. Ein besonderes Augenmerk lege ZEISS darauf, am neuen Standort auch eine dynamische Wachstumsumgebung für Start-up-Unternehmen zu schaffen.

Jena ist mit insgesamt 2'000 Mitarbeitern bereits heute der weltweit zweitgrößte Zeiss Standort. Auf dem zu erwerbenden, 80'000 Quadratmeter großen und zum Teil ungenutzten Gelände, will Zeiss einen integrierten Hightech-Komplex errichten. "Die bisherige Infrastruktur in Lichtenhain wird unseren Anforderungen und denen unserer Kunden, Partner und Mitarbeiter nicht mehr gerecht und das Gebäude in Jena-Göschwitz ist durch das rasante Wachstum der Carl Zeiss Meditec AG mittlerweile viel zu klein", so Kaschke.

Bis zur Mitte der nächsten Dekade soll Zeiss in Jena auf ca. 2'500 Mitarbeiter anwachsen und somit weiter der zweitgrößte Standort weltweit für Zeiss bleiben.

Das Land Thüringen und die Stadt Jena haben für das Vorhaben umfangreiche Unterstützung im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten zugesagt. Gemeinsam mit der Stadt geht es u.a. darum, neue Verkehrsanbindungen und Parkflächen zu schaffen, sowie ein nachhaltiges Energieversorgungskonzept sicherzustellen.

Der Freistaat wird über die LEG das alte Zeiss Gelände entwickeln. "Das Vorhaben ist eine gute Nachricht für Thüringen und die Stadt Jena“, betonte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow. „Mit Investitionen von über EUR 300 Millionen in den Hightech-Standort Jena richtet sich das Unternehmen auf die Zukunft aus und sichert so seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wir erwarten dadurch auch viele Impulse für die Wissenschaft und die Wirtschaft unseres Landes.“

Die Bauarbeiten auf dem Areal sollen nach den dazugehörigen Baurechts- und Anhörungsverfahren im Jahr 2019 beginnen und Ende 2023 weitestgehend abgeschlossen sein.

Bild: Zeiss wird über EUR 300 Millionen in einen neuen, integrierten Hightech-Standort in Jena investieren. Den entsprechenden Plan stellte der weltweit tätige Technologieführer der optischen und optoelektronischen Industrie heute in Jena vor. Von links: Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister der Stadt Jena, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorsitzende des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, und Wolfgang Tiefensee, der Thüringische Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft.

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