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© ASYS Elektronikproduktion | 09 Oktober 2017

Pulse hält Einzug bei Katek

Pulse ist auf Erfolgskurs, bereits über 40 Linien wurden mit der Lösung verkauft. Seit Mai 2017 sind drei Pulse Linien bei Katek installiert. Nun konnte das Unternehmen ein erstes Statement zum Mehrwert des mobilen Assistenzsystems abgeben – und Pulse traf ins Schwarze.
Die ASYS Messeaktion 'test first pay later' im Jahr 2015 veranlasste Katek dazu, die Pulse Software und Devices in der eigenen Produktion einzusetzen. Im Rahmen dieser Aktion konnte sich der Elektronikdienstleister in vier Monaten ein Bild der Lösung machen. "Pulse hat sofort unsere Aufmerksamkeit geweckt. Daher war klar, dass wir diese Aktion für uns nutzen wollen. Bis zum finalen Entschluss ging dann aufgrund interner Prozesse noch etwas Zeit ins Land, aber die Installation von Pulse war im Endeffekte eine logische Konsequenz für uns“, erklärt Georg Fahringer, technischer Sachbearbeiter bei Katek.

Katek nutzte schon vorher das Softwarepaket OIC von Asys. Fahringer betont: "Der automatische Produktwechsel für die Gesamtlinie hat uns ein großes Stück nach vorne gebracht.“ Um die Produktionsabläufe zusätzlich zu optimieren, sollte Pulse integriert werden.

Mit Pulse geht Katek die Herausforderung der Mikrostopps in der Linie an. Das eigene System generiert erst nach fünf Minuten Stillstand eine Fehlermeldung, sodass Mikrostopps oft durchs Raster fallen. Pulse kann diese abfangen und reduzieren. Ein App meldet Faktoren, die zu Linienstopps führen können und das, bevor sie eintreten. Der Operator bekommt eine übersichtliche To- Do Liste auf Smartwatch oder Tablet angezeigt, die Aufgaben nach der verbleibenden Reaktionszeit priorisiert. Der Operator kann einen Linienstopp effektiv vermeiden und Mikrostopps frühzeitig erkennen, um ihnen sofort entgegenzuwirken.

"Wir können dank Pulse auch bei Katek weniger Maschinenstopps vermerken und somit ist die Produktivität an den Linien gestiegen. Die Bediener, die die Smartwatch für ihre Arbeit nutzen, fühlen sich entlastet und planen ihre Aufgaben nun auf ganz andere Weise. Es zeigt sich, dass wir genau das bieten können, was wir mit unserer Pulse Lösung versprechen“, berichtet Wolfgang Heyder, Vertriebsingenieur bei ASYS, der das Projekt von Anfang an begleitet hat.

Seit der Integration der Pulse Software in die Produktion bei Katek sind nun vier Monate vergangen. Bisher nutzen 40 Prozent der Mitarbeiter die Pulse Smartwatch. Fahringer ist optimistisch: „ Wie bei jedem System, das neu eingeführt wird, ist auch bei Pulse noch Skepsis da. Ich bin aber überzeugt, dass die Mitarbeiter über kurz oder lang den Nutzen der Lösung für sich erkennen und dann nicht mehr darauf verzichten möchten.“

"Unser Ziel, dem Kunden eine Lösung für seine komplette Linie zu bieten, verfolgen wir konsequent. Denn in unseren Augen werden wir in Zukunft nur mit Offenheit und herstellerübergreifender Zusammenarbeit auf Kundenanforderungen angemessen reagieren können. Diese Philosophie versuchen wir zu allen, in einer SMT-Linie vertretenen, Anlagen-Anbietern zu tragen“, bekräftigt Erwin Beck, Senior Vice President Product Management & Marketing bei ASYS.

„Wir blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Die Organisation mit ASYS hat sehr gut funktioniert, wir konnten immer auf die Unterstützung zählen“, lobt Fahringer den Projektverlauf. ASYS wird die Pulse Linien bei Katek weiter begleiten und die Entwicklungen in der Produktion beobachten. Ein Ausbau des Pulse Systems auf die restlichen drei Linien der Fertigung ist in Zukunft durchaus denkbar. Wenn Linien in der Produktion ersetzt werden müssten, werde das Paket garantiert dabei sein.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-1