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© ginasanders dreamstime.com Elektronikproduktion | 11 September 2017

Blockchain: In der Automobilbranche weitgehend unbekannt

Einer der wichtigsten Tech-Trends ist in der deutschen Automobilindustrie weitgehend unbekannt. Gerade einmal ein Drittel der Automobilhersteller und –zulieferer hat bislang von der Blockchain gehört.
Das ist eine Produktankündigung von Bitkom. Allein der Emittent ist für den Inhalt verantwortlich.
Aktuell wird die Blockchain-Technologie häufig auf ihren Einsatz bei sogenannten Kryptowährungen wie Bitcoin reduziert. Der dezentrale Ansatz der Blockchain-Technologie ermöglicht aber Transaktionen ohne zentrale Vertrauensinstanz in vielen anderen Bereichen. So können damit nicht nur Finanztransaktionen sicher gestaltet werden, sondern künftig zum Beispiel Verträge als Smart Contracts abgewickelt werden oder die komplette Lieferkette eines Produkts transparent dargestellt und ins Internet of Things (IoT) eingebunden werden. In der Produktion von Fahrzeugen macht Blockchain-Technologie im Zusammenspiel mit KI-Lösungen genauere Fehleranalysen möglich. Im Service lassen sich Schäden oder Materialermüdung festhalten, es kann punktgenau vorausschauend gewartet und eine Unfallhistorie nachgehalten werden.

Die Automobilunternehmen, die bereits von der Blockchain gehört haben, sehen die größten Anwendungschancen in der Logistik und Warenwirtschaft (62 Prozent) und in der Produktion (61 Prozent). Dahinter folgen Forschung und Entwicklung (50 Prozent), Einkauf (29 Prozent) und die Personalabteilung (26 Prozent). Größter Hinderungsgrund für eine Einführung im eigenen Unternehmen sind die Kosten (60 Prozent), die unklare rechtliche Situation (43 Prozent), etwa beim Datenschutz, sowie das fehlende Know-how im Unternehmen (29 Prozent). Gut jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sieht bislang auch keine Notwendigkeit, die Technik zu nutzen. 8 Prozent gehen davon aus, dass die Blockchain ihnen keinen Mehrwert liefern werde.

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2017.09.25 15:40 V8.7.2-1