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Elektronikproduktion | 13 Juni 2007

Protest gegen Jobabbau bei Nokia Siemens Networks

Mit einem europäischen Aktionstag haben Beschäftigte von Nokia Siemens Networks gegen den geplanten drastischen Abbau von Arbeitsplätzen bei dem Unternehmen protestiert. Die Aktionen fanden an elf Standorten des Unternehmens in Deutschland sowie an mehreren europäischen Nokia-Siemens-Standorten statt.
Laut IG Metall haben tausende Beschäftigte bei Versammlungen und Kundgebungen gegen die Pläne protestiert. Seit der Bekanntgabe der Pläne habe sich das Unternehmen "keinen Millimeter bewegt", kritisierte Michael Leppek von der IG Metall in München.

Nokia Siemens will in Deutschland bis zu 2.900 der 13.000 Arbeitsplätze abbauen. Weltweit sollen 9.000 von bisher 60.000 Stellen wegfallen. Schwerpunkt des Aktionstages war nach Gewerkschaftsangaben eine Demonstration in Berlin mit rund 2.000 Beschäftigten. An drei Münchner Standorten des Unternehmens hätten sich rund 1000 Beschäftigte an Aktionen beteiligt. Auch in Italien, Belgien und Finnland sei es zu Arbeitsniederlegungen beziehungsweise Demonstrationen gekommen.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-1