Sozialplan für Motorola Flensburg steht
Die Gewerkschaft IG Metall, der Handyhersteller Motorola und dessen Betriebsrat haben sich auf einen Sozialplan für den Abbau von Arbeitsplätzen in Flensburg geeinigt. "Wir haben einen guten Sozialplan", sagte der Betriebsratsvorsitzende Dieter Neugebauer am Donnerstag.
Den am Montag ausgehandelten Sozialplan hatte der Betriebsrat noch abgelehnt. Der weltweit zweitgrößte Handyhersteller will in Flensburg den Bereich Verpackung und Versand auslagern und die Produktion der UMTS-Geräte nach China verlagern. Damit fallen in Flensburg mindestens 230 Arbeitsplätze weg.
Der Motorola-Betriebsrat war in zwei Punkten mit dem ersten Entwurf vom Montag nicht zufrieden gewesen: Zum einen sollte die Höhe der Abfindung insgesamt auf 150.000 Euro gedeckelt werden. Diese Grenze wurde in den Verhandlungen vom Donnerstag auf rund 200.000 Euro angehoben. Zudem hatte der Betriebsrat gefordert, den Sozialplan auch für die von möglichen betriebsbedingten Kündigungen Betroffenen durch den neuen, noch nicht benannten Logistik-Dienstleister festzuschreiben. Damit hatten sich IG Metall und Betriebsrat jedoch auch in den Nachverhandlungen nicht durchsetzen können. "Motorola war nicht in der Lage, irgendwelche Sicherheiten zu geben", sagte Neugebauer.
Nach dem nun vorliegenden Plan, der den Motorola-Mitarbeitern am kommenden Dienstag vorgestellt werden soll, erhalten die entlassenen Mitarbeiter eine Abfindung, die sich nach dem Alter, der Betriebszugehörigkeit und dem Brutto-Monatslohn richtet. Zudem werde zum 1. August eine Transfergesellschaft eingerichtet, die 80 Prozent des Nettogehalts für bis zu 12 Monate übernehme. Der Sozialplan habe eine Laufzeit bis zum Ende der Restrukturierung, sagte Neugebauer. So seien auch Mitarbeiter eingeschlossen, die derzeit in den Verkauf der Logistiksparte eingebunden seien und nach der Abwicklung des Geschäfts nicht mehr gebraucht würden, erklärte er.
Der Motorola-Betriebsrat war in zwei Punkten mit dem ersten Entwurf vom Montag nicht zufrieden gewesen: Zum einen sollte die Höhe der Abfindung insgesamt auf 150.000 Euro gedeckelt werden. Diese Grenze wurde in den Verhandlungen vom Donnerstag auf rund 200.000 Euro angehoben. Zudem hatte der Betriebsrat gefordert, den Sozialplan auch für die von möglichen betriebsbedingten Kündigungen Betroffenen durch den neuen, noch nicht benannten Logistik-Dienstleister festzuschreiben. Damit hatten sich IG Metall und Betriebsrat jedoch auch in den Nachverhandlungen nicht durchsetzen können. "Motorola war nicht in der Lage, irgendwelche Sicherheiten zu geben", sagte Neugebauer.
Nach dem nun vorliegenden Plan, der den Motorola-Mitarbeitern am kommenden Dienstag vorgestellt werden soll, erhalten die entlassenen Mitarbeiter eine Abfindung, die sich nach dem Alter, der Betriebszugehörigkeit und dem Brutto-Monatslohn richtet. Zudem werde zum 1. August eine Transfergesellschaft eingerichtet, die 80 Prozent des Nettogehalts für bis zu 12 Monate übernehme. Der Sozialplan habe eine Laufzeit bis zum Ende der Restrukturierung, sagte Neugebauer. So seien auch Mitarbeiter eingeschlossen, die derzeit in den Verkauf der Logistiksparte eingebunden seien und nach der Abwicklung des Geschäfts nicht mehr gebraucht würden, erklärte er.
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