Fertigungsanlagen | 05 Juni 2007

RENA übernimmt Höllmüller GmbH

RENA GmbH mit Sitz in Gütenbach bei Furtwangen/ Südschwarzwald übernimmt die Höllmüller Maschinenbau GmbH mit Sitz in Herrenberg und Roth. Beide Firmen wollen weiter expandieren und stärken mit der Akquisition ihre Marktposition.
RENA und Höllmüller profitieren vom stark wachsenden Solarmarkt und wollen die Kapazitäten stark ausbauen.

RENA bereitet sich auf das erwartete Marktwachstum in der Solarindustrie vor. Marktstudien gehen von einem Wachstum von über 30% pro Jahr in den nächsten Jahren aus. Während das Wachstum in der Vergangenheit durch die Siliziumknappheit gebremst war, sieht LBBW in der jüngsten Studie zum Photovoltaikmarkt einen möglichen Engpass im Bereich der Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarzellen. Ein Problem, das zur riesigen Chance für Anlagenhersteller wie RENA und Höllmüller wird.

„Für uns ist dies ein großer Schritt nach vorne. Wir wollen mit dem Kauf der Höllmüller Maschinenbau GmbH unsere Marktanteile in der Photovoltaikindustrie noch stärker ausbauen und im rasant wachsenden Markt ein großes Stück abdecken. Wir wollen schlagkräftiger auf dem Weltmarkt agieren können. Dies gelingt uns, indem wir unsere Produktionskapazitäten dem Tempo des Marktwachstums anpassen“, so Jürgen Gutekunst, Geschäftsführer der RENA GmbH. Das 1993 gegründete Unternehmen beschäftigt heute 300 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und mehreren Serviceniederlassungen im In- und Ausland. Es setzte 2006 mit seinen nasschemischen Anlagen für die Halbleiter- und Solarbranche mehr als € 60 Mio. um. Mit der Akquisition strebt man in 2007 einen Umsatz von über € 100 Mio. an.

Die Höllmüller Maschinenbau GmbH mit Sitz in Herrenberg wird zu 100% übernommen. Sie erwirtschaftete in 2006 ein Geschäftvolumen von € 36 Mio. Weltweit entwickelt und fertigt Höllmüller mit 330 Mitarbeitern in Deutschland und Polen nasschemische Anlagen für den Einsatz in der Galvanik-, Flat-Panel- und Displayfertigung sowie in der Solarindustrie. “Eine sehr positive Kombination zweier am Markt etablierter Firmen - für uns eine Win-Win Situation. Beide Firmen ergänzen sich technologisch und wollen weiter wachsen. Gemeinsam haben wir die richtige Basis, um uns am Weltmarkt erfolgreich zu behaupten“, so Joe Kresky, Geschäftsführer von Höllmüller.

Ziel beider Firmen, die beide weiterhin unter Ihrem Firmennamen am Markt agieren werden, ist profitables Wachstum. RENA und Höllmüller kombinieren Technologieführerschaft für nasschemische Anlagen der Solar- und Leiterplattenindustrie mit dem gemeinsamen Ausbau der Produktionsstätten. Mittelfristig will man die Kapazitäten in Polen mindestens verdoppeln. Ebenso werden die deutschen Standorte, wie in den vergangenen Jahren verstärkt ausgebaut. Mit Integration des weltweiten Vertriebs- und Servicenetzes erhöhen RENA und Höllmüller Vertriebsstärke und Kundennähe.

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