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© miele Elektronikproduktion | 13 Juni 2017

Miele: Anteilsmehrheit an Steelco

Miele hat die Mehrheit der Anteile des italienischen Medizintechnik-Herstellers Steelco S.p.A. übernommen.
Laut Angaben des Unternehmens wächst damit die Medizintechnik-Sparte der Miele Gruppe um etwa ein Drittel auf rund EUR 250 Mio. Umsatz pro Jahr. Steelco wurde 1998 gegründet und hat seinen Sitz in Riese Pio X in der norditalienischen Provinz Treviso. Das Unternehmen beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Der Gründer und CEO Ottorino Casonato wird die operative Leitung vor Ort behalten, verstärkt durch die Mitgründer Fabio Zardini und Ivone Capovilla sowie seine Tochter Nicoletta Casonato. Das Aufsichtsgremium der Steelco Group wird mehrheitlich durch Miele besetzt sein.

„Gemeinsam mit Steelco können wir unseren Anspruch auf die Qualitäts- und Innovationsführerschaft jetzt mit einem deutlich vergrößerten Produktportfolio verbinden und so unsere Marktposition weiter ausbauen“, sagt Andreas Barduna, kaufmännischer Leiter des Geschäftsbereichs Miele Professional.

Es ist geplant, das ZSVA-Projektgeschäft unter dem Dach der neuen Tochter zusammenzuführen und unter der Marke Steelco zu vermarkten. Damit geht einher, dass die Sterilisatoren und Containerwaschanlagen der Miele Gruppe künftig komplett bei der Firma Steelco produziert werden, als neuem Mitglied der Miele Gruppe.

Für das Miele-Werk in Bürmoos bei Salzburg mit 270 Beschäftigten bedeutet dies, dass die Produktion dieser Gerätegruppen im Verlauf des kommenden Jahres schrittweise ausläuft. Bis zu 80 Arbeitsplätze können davon direkt oder indirekt betroffen sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Werk Bürmoos wird als Komponentenwerk für Schalterblenden, Körbe und Einsätze sowie Spülräume fortgeführt, mit dem bekannt hohen Qualitäts- und Innovationsanspruch und in hohen Stückzahlen.

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2017.06.25 20:55 V8.5.5-1