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© wrangler dreamstime.com Analysen | 23 Mai 2017

Weltweiter DRAM-Umsatzanstieg um 13,4% seit letztem Quartal

Der weltweite DRAM-Umsatz hat mit einem Anstieg von 13,4 Prozent im ersten Quartal 2017 ein neues Rekordhoch erreicht.
Wie DRAMeXchange, Teil des Marktforschers TrendForce, berichtet, begannen die meisten PC-OEMs – unter Berücksichtigung der schweren Versorgungsengpässe gegen Ende des Jahres 2016 – bereits im vergangenen Dezember Verträge für das erste Quartal zu verhandeln.

Die Suche nach einer anhaltenden DRAM-Versorgung führte zu einem mindestens dreißigprozentigen Anstieg des durchschnittlichen Lieferpreises bei PC-DRAM-Modulen zwischen dem vierten Quartal 2016 und dem ersten Quartal 2017.
Gespürt wurden die Auswirkung des Preisanstiegs im PC-DRAM-Markt vor allem auf den Server- und Mobil-DRAM-Märkten. Auch die Preise für mobile DRAM-Produkte stiegen im Vergleich zum Vorquartal um fast 10 Prozent.

„In diesem zweiten Quartal ist eine vorübergehende Abkühlung des mobilen DRAM-Marktes spürbar, wohingegen der Server-DRAM-Markt noch immer ziemlich heiß ist. DRAMeXchange geht davon aus, dass die Produktpreise im PC- und Server-DRAM-Markt wieder deutlich steigen werden, jeweils mit einem durchschnittlichen Anstieg von über 10 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal“, so Avril Wu, Forschungsleiterin der DRAMeXchange.

Auch im ersten Quartal 2017 war Samsung der führende DRAM-Lieferant und verzeichnete einen sequenziellen Umsatzanstieg von 6,8 Prozent. Aufgrund des bereits außergewöhnlich hohen Umsatzes im Vergleichszeitraum (4Q/2016), vermeldete das Unternehmen nur einen geringen Umsatzanstieg. Das Wachstum des Bit-Volumens war ebenfalls relativ begrenzt. Trotzdem konnte sich Samsung, mit einem Umsatz von USD 6,3 Mrd. im ersten Quartal, einen Anteil von 44,8 Prozent am Weltmarkt sichern.

Der Zweitplatzierte – SK Hynix – liegt, mit einem Umsatz von USD 4 Mrd. und einem Marktanteil von 28,7 Prozent im gleichen Zeitraum, deutlich dahinter.

Der in den USA ansässige Chip-Hersteller Micron rundet, mit einem Marktanteil von 21 Prozent und einem sequenziellen Umsatzwachstum von 22,3 Prozent, die Top3 ab.

Bis Ende dieses Jahres hofft Samsung, mehr als 40 Prozent seines gesamten DRAM-Bit-Outputs mit dem 18nm-Prozess zu erreichen. SK Hynix will hingegen die Versuchsproduktion mit dem 18nm-Prozess in der zweiten Hälfte dieses Jahres aufnehmen und die Technologie im ersten Halbjahr 2018 für die Massenproduktion bereitstellen.

Microns Tochter Micron Memory Taiwan hat die Massenproduktionsphase mit dem 17nm-Prozess Anfang 2017 erreicht und sollte bis Ende dieses Jahres den Großteil der Produktion in diese Technologie umgestellt haben. Inotera – ebenfalls zu 100 Prozent im Besitz von Micron – plant derzeit keine Umstellung der Technologie und wird sich stattdessen darauf konzentrieren, die Rendite des 20nm-Prozesses zu erhöhen.

Bei den taiwanesischen Zulieferern zeichnen sich Unterschiede ab. Während Nanya im Vergleich zum Vorquartal eine Umsatzsteigerung von 3,6 Prozent auswies, verbuchte Winbond einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent. Powerchip wiederum erreichte einen Umsatzanstieg von 7,6 Prozent.

Mehr Informationen unter: www.trendforce.com

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-2