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Fertigungsanlagen | 01 Juni 2007

Markt für Chip-Fertigungsanlagen soll schrumpfen

Nach Ansicht der Analysten von Goldman Sachs, Neuberger Berman Technology Management (die zu Lehman Brothers gehört) und Merrill Lynch werden die Halbleiter-Chiphersteller in nächster Zeit deutlich weniger in neue Fertigungsanlagen investieren als bisher.
Laut einem Bericht von Investor's Business Daily haben die Analysten dies auf dem 11th Annual Semiconductor Forecast, den der 1985 gegründete Silicon-Valley-Industrieverein Churchill Club veranstaltet hat, verkündet. Sie gehen davon aus, dass der Markt für Chip-Fertigungsanlagen nach vier Schrumpfungszyklen in den vergangenen 20 Jahren seinen fünften Abschwung in diesem und dem nächsten Jahr erlebt. Die Anfänge des Abschwungs seien bereits erkennbar und es könne möglicherweise der stärkste je beobachtete werden.

Begründet wird dies durch das geringe Wachstum des Marktes für fertige Halbleiterchips sowie dem harten Preiskampf bei Speicherchips und Überkapazitäten. Dadurch würden die Chiphersteller wohl nicht so stark investieren. Das hatte der Verband der US-amerikanischen Halbleiterbauelemente-Fertigungsanlagenhersteller (SEMI) bereits im Herbst 2006 angedeutet, nachdem die Chiphersteller in den letzten Jahren viel Geld ausgegeben haben.

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