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© Apple Elektronikproduktion | 13 März 2017

Ungewissheit bei Foxconns US-Investition

Die von Foxconn geplante Expansion in die USA stößt auf Probleme.
Laut einem Artikel im Nikkei hat Terry Guo während eines Pressetermins in Guangzhou (China) seine Besorgnis darüber geäußert, dass die USA vielleicht nicht alle Investitionsfragen in so kurzer Zeit beantworten können.

Darüber hinaus glaubt der Foxconn-Chef, dass Amerika nicht über die für die Display-Industrie notwendige, umfassende Zulieferkette verfügt. Zudem zweifelt er daran, dass es in den USA genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Foxconn ist der wichtigste Fertigungspartner für Apple. 50 Prozent des Gesamtumsatzes für Foxconn wird durch Apple-Aufträge generiert. Die Tatsache, dass der ODM-Riese gerade mit dem Bau eines neuen USD 8,87 Mrd. teuren Industrieparks in Guangzhou begonnen hat, wird bei US-Präsident Donald Trump nicht gut ankommen.

Bei zahlreichen Gelegenheiten hat er Apple darauf hingewiesen, 'dass das Unternehmen seine Produkte doch in den USA und nicht im Ausland produzieren sollte'. Als Antwort hatte Terry Gou erklärt, dass er erwäge, eine Produktionsanlage für Displays in den USA aufbauen zu wollen. Ob die „hochautomatisierte Anlage" die Arbeitsplätze, die Präsident Trump versprochen hat, erbringen wird, bleibt jedoch abzuwarten.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-2