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© asys Elektronikproduktion | 06 Februar 2017

Nutzentrenn- und Testlinie erfolgreich im Einsatz

ASYS hat eine Fertigungslinie bei Grundig Business Systems GmbH installiert, mit welcher der Auftragsfertiger hauptsächlich Elektronik für Kundenprojekte aus dem Automotive-Bereich produziert.
Die Linie realisiert unterschiedliche Prozesse auf kleinstem Raum. Zudem ist der neue Herstellungsprozess weniger personalintensiv und stabiler.

Zweigleisig fahren

Die Linienlösung von ASYS kann in zwei Betriebsmodi gefahren werden, die jeweils die Prozesse Trennen, Testen und Ablegen abwickeln. Im ersten Modus teilt die Maschine einen Nutzen in kleinere Stücke, testet diese und stapelt sie danach in ein Magazin. In dieser Einstellung wird die Linie von einer Seite beladen. Im zweiten Modus kann die Anlage von zwei Seiten beladen werden. Der Prozess wird flexibler, da nun zwei unterschiedliche Produkte zeitgleich auf der Linie verarbeitet werden können. Während die Schaltungen auf der einen Seite getestet werden, kann auf der anderen Seite ein anderes, bereits getestetes Produkt zugeführt, vereinzelt und in Trays abgelegt werden.

"Der Clou ist, dass die Anlage nicht wesentlich größer geworden ist, auch wenn wir sie nun von beiden Seiten beladen können. Das Konzept hat uns am Anfang vor Herausforderungen gestellt, aber es hat sich gelohnt. Jetzt erstellen wir mit der Linie in 25 Sekunden ein komplettes Panel für eine Baugruppe", sagt Roland Hollstein, Geschäftsführer bei Grundig Business Systems.

Schlüssel liegt im Konzept

Schon in der Konzeptphase stand fest, dass die Linie möglichst automatisiert produzieren soll. Dabei lag der Fokus auf dem Handling: Die Leiterplatten sollten dem Tester nicht mehr von Hand zugeführt werden. Henrik Brügging, Mitarbeiter im Vertrieb bei ASYS, erklärt dazu: "Wenn wir das Handling vollautomatisiert in die Linie integrieren, wird der gesamte Fertigungsprozess zuverlässiger. Dadurch können Fehlerquellen eliminiert werden. Außerdem verringert sich der logistische Aufwand deutlich."

"Von der Konzeption bis zur fertigen Anlage gab es kaum Abstimmungsprobleme, somit auch keinen Projektverzug. Die Schulung ging zügig voran und war schlüssig und gut", merkt Hollstein zusammenfassend an. Auf die Frage warum sich Grundig Business Systems bei diesem Auftrag für ASYS entschieden hat, entgegneten die Franken, dass ASYS seit Jahren eine feste Größe unter den Zulieferern sei und einer der wenigen, denen man solch ein Projekt zugetraut habe.

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2017.06.22 09:19 V8.5.4-1