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© lockheed martin Elektronikproduktion | 12 Januar 2017

Trump kritisiert weiterhin F-35 Programm

Während der gestrigen Pressekonferenz äußerte sich der designierter US-Präsident Donald Trump weiterhin kritisch über die Kosten des F-35-Programms.
Bereits im letzten Jahr (2016) erklärte Trumpf in einem Tweet, dass "das F-35 Programm und die Kosten außer Kontrolle geraten sind" und nach der gestern Pressekonferenz ist klar, dass er beabsichtigt, einige Änderungen vorzunehmen. Welche Änderungen das sein werden und welche Zulieferer betroffen sind ließ er allerdings offen.

"Ich bin mit den Generälen und Admiralen im Gespräch was das Flugzeug anbelangt, das F-35 von dem man überall ließt. Und es liegt sehr weit hinter dem Zeitplan zurück. Und viele, viele Milliarden Dollar über dem Budget. Ich mag das nicht", sagte Donald Trump während der Pressekonferenz.

"Und wir werden einige große Dinge mit dem F-35-Programm machen, vielleicht auch mit dem F-18-Programm. Und wir werden diese Kosten senken und wir werden das Flugzeug noch besser machen. Und wir werden einen Wettbewerb haben und es wird eine schöne Sache sein."

Bereits im Dezember kündigte Trump an, aufgrund der Kosten- und -überschreitungen des Lockheed Martin F-35 Programms, an den Konkurrenten Boeing herantreten zu wollen. Eine günstigere Alternative sollte es werden.



Änderungen am F-35-Programm würde nicht nur Auswirkungen auf Lockheed Martin haben. Es gibt eine Reihe von Unternehmen, die an verschiedenen Produktionsstadien im Zusammenhang mit dem F-35 beteiligt sind. Diese würden ebenfalls von Programmveränderungen betroffen sein.

Nach Trump Kritik Ende Dezember, sagte Lockheed Martin CEO, Marillyn Hewson, sie fühle sich persönlich verpflichtet, die Kosten der F-35 Programms zu senken.



Zur gleichen Zeit erklärte auch der größte Wettbewerber des Unternehmens, dass man bereit sei mit dem zukünftigen Präsidenten der USA zusammen zu arbeiten.

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2017.01.19 19:48 V7.8.3-2