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© Siemens Elektronikproduktion | 29 September 2016

Siemens streicht 1'700 Stellen in Deutschland

Der Elektronikkonzern Siemens hat die Streichung von insgesamt 1'700 Arbeitsplätzen in seiner Sparte Prozessindustrie und Antriebe angekündigt.
Der Abbau fällt jedoch etwas geringer als ursprünglich (Ankündigung von März 2016) geplant: Zunächst sollten rund 2'000 Stellen in Deutschland gestrichen oder verlagert werden.

Siemens hatte bekanntlich im März angekündigt, in Bad Neustadt (370), Nürnberg (733), Ruhstorf (710) und in kleinerem Umfang auch in Berlin (28) Stellen abzubauen oder zu verlagern.

Der Abbau wurde, "in harten und schwierigen Verhandlungen" so die IG Metall, auf insgesamt gut 1'450 Stellen bei Large Drives reduziert. Hinzu kommen weitere rund 250 in anderen Bereichen unter anderem in Erlangen. Auf die primär betroffenen Produktionsstandorte bezogen werden in Bad Neustadt (ca. 330), in Berlin (28), Nürnberg (ca. 590) und in Ruhstorf (ca. 600) Stellen entfallen.

Der bayerische IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler sprach in einer ersten Reaktion von einer Enttäuschung für die Beschäftigten in den betroffenen Betrieben: "Die Abbauzahl ist schmerzlich und aus Arbeitnehmersicht nicht zufriedenstellend."

Der Abbau soll nach Siemens-Angaben bis spätestens Ende September 2020 umgesetzt sein.

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