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© pichetw dreamstime.com Elektronikproduktion | 09 Mai 2016

Wincor Nixdorf mit hohem Tempo bei Restrukturierung

Nach sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bewegt sich die Wincor Nixdorf AG weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen profitiert dabei erheblich von seinem Transformationsprogramm, das mit aller Kraft umgesetzt wird.
Der Umsatz legte um 8 Prozent zu auf EUR 1.309 Mio. (Vorjahr EUR 1.208 Mio.). Das operative Ergebnis (EBITA) vor Einmaleffekten konnte um 96 Prozent auf EUR 108 Mio. (EUR 55 Mio.) gesteigert werden. Nach Einmaleffekten (Restrukturierungsaufwendungen teilweise kompensiert durch positive Beiträge aus M&A-Aktivitäten) stieg das EBITA um 119 Prozent auf EUR 103 Mio. (EUR 47 Mio.).

„Unser Transformationsprogramm greift über Erwarten gut. Wir kommen schneller als erwartet voran und haben einen geringeren Kostenaufwand als ursprünglich eingeschätzt“, fasste Vorstandschef Eckard Heidloff die Entwicklung des Unternehmens zusammen.

Das Periodenergebnis, in dem auch die bislang angefallenen Transaktionskosten für den Zusammenschluss von Diebold und Wincor Nixdorf berücksichtigt sind, legte um 103 Prozent auf EUR 63 Mio. zu (EUR 31 Mio.). Gemäß der nach dem ersten Berichtsquartal erhöhten Prognose wird Wincor Nixdorf im laufenden Geschäftsjahr 2015/2016 ein operatives Ergebnis in einer Spanne von EUR 160 bis 190 Millionen vor Einmaleffekten erzielen. Nachdem Wincor Nixdorf die Umsatzprognose nach dem ersten Quartal unverändert belassen hatte, setzt das Unternehmen die Erwartungen jetzt herauf und rechnet nunmehr mit einem moderaten Umsatzanstieg (zuvor: leicht über Vorjahr).

Mit dem für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 erwarteten operativen Ergebnis knüpft Wincor Nixdorf an das vor der Finanzkrise erreichte hohe Profitabilitätsniveau an. Einer der wesentlichen Treiber dieser Entwicklung sind positive Ergebnisbeiträge aus dem Restrukturierungsprogramm, die zu großen Teilen auf Kostensenkungen im Hardware- und Services-Geschäft beruhen.

Zudem wirken als Einmaleffekte Restrukturierungsaufwendungen (geplante EUR 30 Mio.) sowie positive Effekte aus M&A-Aktivitäten (ca. EUR 30 bis 60 Mio.).

In der Prognose für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 nicht enthalten sind Transaktionskosten in Höhe von etwa EUR 50 Mio., die aus der getroffenen Zusammenschlussvereinbarung mit Diebold resultieren.

Die angestrebte Übernahme von Wincor Nixdorf durch Diebold und der beabsichtigte Zusammenschluss beider Unternehmen sind zwischenzeitlich einen weiteren Schritt näher gerückt. Wie bekanntgegeben, hat das bis zum 22. März 2016 befristete freiwillige Übernahmeangebot von Diebold die Mindestannahmequote von 67,6 Prozent aller bestehenden Wincor Nixdorf-Aktien überschritten (unter Herausrechnung der von Wincor Nixdorf selbst gehaltenen eigenen Aktien entspricht dies ca. 75 Prozent des gegenwärtigen, in der Hauptversammlung der Wincor Nixdorf stimmberechtigten Grundkapitals).

Zum Ende einer weiteren Annahmefrist (12. April 2016) seines freiwilligen Übernahmeangebots gab Diebold bekannt, 69,9 Prozent aller bestehenden Wincor Nixdorf Aktien erreicht zu haben. Das Angebot steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Der Vollzug wird für den Sommer 2016 erwartet.

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2017.10.16 14:56 V8.8.6-1