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© Limtronik Elektronikproduktion | 20 April 2016

Ersa begleitet Limtronik auf dem Weg zur Industrie 4.0

Jeden Monat passieren tausende Leiterplatten die Anlagen der Limtronik GmbH. Möglich ist die Produktion dieser hohen Stückzahlen mit Hilfe der Versaflow Selektivlötanlage der Ersa GmbH.
Die Limtronik GmbH fertigt als ehemaliges Bosch-Leitwerk seit 1970 elektronische Baugruppen und maßgeschneiderte Systeme. Im Heimatmarkt Deutschland bedient der EMS-Spezialist Branchen wie Sicherheitstechnik, Medizintechnik und erneuerbare Energien. Das Unternehmen verfügt heute über eine Fertigung, in der digitalisiert nach Industrie 4.0-Maßstäben produziert wird. Dies untermauert auch die „Smart Electronic Factory“, die im Hause Limtronik implementiert ist. Unter realen Bedingungen entwickeln und testen hier Unternehmen und universitäre Einrichtungen, die sich zum „Smart Electronic Factory e.V.“ zusammengeschlossen haben, Industrie 4.0-Lösungen für den Mittelstand.

Ersa VERSAFLOW 3/45
© Ersa
Der EMS-Anbieter setzte bereits im Jahr 2010 nach der Überführung des Bosch-Leitwerkes in die Limtronik GmbH auf optimierte und automatisierte Prozesse. Jedoch arbeitete man im Bereich der Leiterplatten noch mit etlichen Handlöt-Arbeitsplätzen. Ein Auftrag für komplexe Leiterplatten mit sehr hohem Volumen schuf im Jahr 2013 Handlungsbedarf: „So viele Mitarbeiter hätten wir gar nicht so schnell qualifizieren können, wie erforderlich gewesen wären. Also machten wir uns Gedanken: Wie lässt sich solch ein Prozess automatisieren, wie werden wir an dieser Stelle effizienter, produktiver? Mit Blick auf alle zu erfüllenden Anforderungen war Ersa VERSAFLOW 3/45 eindeutig das Mittel der Wahl“, erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer bei Limtronik.

Limtronik entschied sich nach einer eingehenden Evaluierungsphase für die Ersa GmbH, die 1921 den elektrischen Lötkolben patentieren ließ und heute zu den Top-Adressen in der Branche zählt. Innerhalb von zwei Monaten baute Ersa eine komplette Linie auf, so dass der Auftrag effizient umgesetzt werden konnte. Auf der VERSAFLOW Selektivlötanlage werden seither monatlich tausende Leiterplatten im 2- oder 3-Schicht-Betrieb produziert.

„Durch das Ersa-System konnte die Produktivität wesentlich gesteigert werden – und die Mitarbeiter, die an den Handlöt-Arbeitsplätzen tätig waren, sind weiter im Unternehmen beschäftigt“, erklärt Gerd Ohl.

Gemeinsam stellen sich Limtronik und Ersa weiteren Herausforderungen: So gab es jüngst eine Lösung für ein dauerhaftes Projekt mit vergleichsweise hohem „Bad Board“-Anteil. „Das mussten wir adäquat abbilden, um die Ausschussrate und doppelte Arbeit zu minimieren und die Produktivität nach oben zu bringen. Letztlich geht es darum, Kosten zu eliminieren – deshalb haben wir in enger Abstimmung mit der Limtronik-Prozesstechnik nachträglich das Bad-Board-Modul integriert“, erklärt Ulrich Dosch, Vertriebsingenieur bei Ersa.

Im nächsten Schritt ist im Sinne der Industrie 4.0 der Anschluss der Bad-Board-Erkennung an das Limtronik-MES geplant. Auch die Nutzung der aktuellen Erfassungseinheit als AOI-Einheit soll hinsichtlich der nachträglichen automatischen optischen Inspektion in einen automatisierten Prozess übergehen. Die bestehende Limtronik-Infrastruktur und das modulare Ersa-System bieten alle Voraussetzungen für den Ausbau der smarten Prozesse.

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Bild im Header: Ersa-Vertriebsingenieur Ulrich Dosch, Limtronik-Prozessverantwortlicher Yasin Abu-Odeh, Andreas Faber – Prozesstechnologe bei Limtronik – und Ersa-Softwareentwickler Michael Weber.

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