Sozialplan für Sanmina Karlsruhe vereinbart
Nach einem Bericht der IG Metall hat der Betriebsrat mit der Geschäftsleitung des vor der Schließung stehenden Leiterplattenwerks Sanmina in Karlsruhe einen Sozialplan vereinbart. Demnach stellt der US-Konzern Sanmina-SCI nun insgesamt 3,9 Millionen Euro für Abfindungen an die noch 254 Beschäftigten zur Verfügung.
"Dies ist eine Schadensbegrenzung, die nur durch den großen Zusammenhalt der Beschäftigten und durch den starken Protest der vergangenen Wochen zustande gekommen ist", erklärte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Karlsruhe, Angel Stürmlinger. Ursprünglich war von dem im kalifornischen San Jose beheimateten Elektronik-Hersteller nur rund die Hälfte der jetzigen Summe in Aussicht gestellt worden.
Außerdem wurde mit dem Unternehmen die Bildung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ab dem 1. Mai vereinbart. Diese Auffanggesellschaft bewahrt die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem direkten Abgleiten in die Arbeitslosigkeit. Als Beschäftigte der Gesellschaft können sie an Bewerbertrainings, Fortbildungen und Umschulungen teilnehmen.
Stürmlinger forderte in diesem Zusammenhang erneut eine konstruktivere Beteiligung von Siemens, das die Leiterplattenfertigung erst vor zwei Jahren an Sanmina-SCI verkauft hat. Siemens müsse nun zumindest die Möglichkeiten erweitern, um die Betroffenen bevorzugt und zügig wieder am Standort Karlsruhe oder bei Firmen im Industriepark unterzubringen.
Außerdem wurde mit dem Unternehmen die Bildung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ab dem 1. Mai vereinbart. Diese Auffanggesellschaft bewahrt die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem direkten Abgleiten in die Arbeitslosigkeit. Als Beschäftigte der Gesellschaft können sie an Bewerbertrainings, Fortbildungen und Umschulungen teilnehmen.
Stürmlinger forderte in diesem Zusammenhang erneut eine konstruktivere Beteiligung von Siemens, das die Leiterplattenfertigung erst vor zwei Jahren an Sanmina-SCI verkauft hat. Siemens müsse nun zumindest die Möglichkeiten erweitern, um die Betroffenen bevorzugt und zügig wieder am Standort Karlsruhe oder bei Firmen im Industriepark unterzubringen.
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