Cicor im Zeichen der Konsolidierung
Die in der Entwicklung und Produktion von komplexen Leiterplatten (PCB) und im komplementären EMS-Bereich (Electronic Manufacturing Services) tätige Neuenburger Industriegruppe Cicor Technologies hat vorwiegend akquisitionsbedingt den Umsatz deutlich erhöht, die Ertragsentwicklung blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück.
In 2006 hat Cicor Technologies bei einem betrieblichen Gesamtertrag von CHF 175,3 Mio. (Vorjahr CHF 115,3 Mio.) einen Jahresgewinn von CHF 7,2 Mio. (Vorjahr CHF 8,5 Mio.) erzielt. Die hinter dem vorwiegend akquisitionsbedingten Umsatzwachstum zurückbleibende Ertragsentwicklung steht im Zusammenhang mit weiteren Optimierungsmassnahmen im Bereich PCB und insbesondere mit notwendigen Restrukturierungen in der EMS Division nach der Übernahme der Electronicparc-Gruppe. Die entsprechenden Kosten wurden direkt der Erfolgsrechnung belastet. Ein mit den Verkäufern der Electronicparc-Gruppe vertraglich vereinbarter Restrukturierungsbeitrag von CHF 2,6 Mio. durfte gemäss den IFRS-Richtlinien nicht in die Erfolgsrechnung einfliessen, sondern musste als Kaufpreisreduktion erfasst werden. Aufgrund der bereinigten Strukturen und Bilanzen geht die Gesellschaft davon aus, bereits im laufenden Jahr substanzielle Ertragsverbesserungen erzielen zu können. Dies zumal durch die Akquisitionen im Bereich der Mikroelektronik zwei ertragsstarke Unternehmungen zur Cicor-Gruppe gestossen sind.
Der Vollzug der Übernahmen der Reinhardt Microtech Gruppe mit Produktionsstätten in Wangs (SG) und Ulm (Deutschland) sowie der deutschen RHe Microsystems GmbH in Radeberg hat den Verwaltungsrat veranlasst, eine dritte Division unter der Bezeichnung "Microelectronics" zu gründen und die beiden erworbenen Unternehmen darin einzubringen. In diesem Zusammenhang werden aus dem genehmigten Kapital 62'000 neue Aktien zur teilweisen Finanzierung der Reinhardt Microtech und weitere 72'000 neue Aktien zwecks Refinanzierung der Übernahme der RHe Microsystems ausgegeben.
Das Geschäftsjahr 2006 war durch die Fortsetzung der Optimierungsprozesse in der PCB Division (Leiterplatten) und umfassende Restrukturierungsaufgaben bei den Unternehmen der EMS Division (Dienstleistungen für die Elektronikindustrie) geprägt. Aufgrund der Konsolidierung dieser Unternehmen ab 1. Januar (Vorjahr ab 1. Juli) stieg der betriebliche Gesamtertrag der Gruppe um 52% von CHF 115,3 Mio. auf CHF 175,3 Mio. EBITDA und Jahresgewinn waren jedoch aufgrund der aufwendigen Restrukturierungsaufgaben gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Das Eigenkapital belief sich per Ende 2006 auf CHF 128,9 Mio., die Eigenkapitalquote stieg weiter von 53% auf 57,8% der Bilanzsumme.
Die Entwicklung der EMS Division war geprägt durch die mit einem erheblichen Aufwand verbundene Integration der Systembauaktivitäten der Auparc AG in die Swisstronics Contract Manufacturing AG sowie die Restrukturierung der Systel SA. Im Blick auf die intensivere Bearbeitung des italienischen Marktes wurden deren Führungsstrukturen und die Verkaufsorganisation verstärkt.
Die Vorbereitung bevorstehender Akquisitionen und der Aufbau der neuen Division Microelectronics erforderten auf Gruppenebene ebenfalls einen Ausbau der bisher bescheidenen Managementkapazitäten. Per 1. Mai des laufenden Jahres wird - wie bereits früher angekündigt - Lucas Grolimund die Funktion des CEO der Gruppe übernehmen.
Stärkung der industriellen Basis für weiteres Wachstum
Die konsequente Weiterführung der Wachstums- und Diversifikationsstrategie hat Cicor Technologies 2006 in die Position eines bevorzugten Partners für global aktive Unternehmen der Halbleiter-, Telekommunikations-, Medizinaltechnik-, Uhren- und Automobilindustrie gebracht. Gleichzeitig hat die Gruppe ihr Profil als Integrationskraft für ertragsstarke, nischenorientierte Branchenunternehmen weiter gefestigt und so an Attraktivität für künftige Partner gewonnen. Nach Abschluss der aufwendigen Integrations- und Restrukturierungsarbeiten ist die Cicor-Gruppe damit auf das beabsichtigte weitere Wachstum gut vorbereitet.
Die in 2006 getätigten Investitionen in die Stärkung der Aufbau- und Ablauforganisation sollten sich auf das Ergebnis 2007 positiv auswirken. Cicor Technologies rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz in der Grössenordnung von über CHF 200 Mio.
Der Vollzug der Übernahmen der Reinhardt Microtech Gruppe mit Produktionsstätten in Wangs (SG) und Ulm (Deutschland) sowie der deutschen RHe Microsystems GmbH in Radeberg hat den Verwaltungsrat veranlasst, eine dritte Division unter der Bezeichnung "Microelectronics" zu gründen und die beiden erworbenen Unternehmen darin einzubringen. In diesem Zusammenhang werden aus dem genehmigten Kapital 62'000 neue Aktien zur teilweisen Finanzierung der Reinhardt Microtech und weitere 72'000 neue Aktien zwecks Refinanzierung der Übernahme der RHe Microsystems ausgegeben.
Das Geschäftsjahr 2006 war durch die Fortsetzung der Optimierungsprozesse in der PCB Division (Leiterplatten) und umfassende Restrukturierungsaufgaben bei den Unternehmen der EMS Division (Dienstleistungen für die Elektronikindustrie) geprägt. Aufgrund der Konsolidierung dieser Unternehmen ab 1. Januar (Vorjahr ab 1. Juli) stieg der betriebliche Gesamtertrag der Gruppe um 52% von CHF 115,3 Mio. auf CHF 175,3 Mio. EBITDA und Jahresgewinn waren jedoch aufgrund der aufwendigen Restrukturierungsaufgaben gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Das Eigenkapital belief sich per Ende 2006 auf CHF 128,9 Mio., die Eigenkapitalquote stieg weiter von 53% auf 57,8% der Bilanzsumme.
Die Entwicklung der EMS Division war geprägt durch die mit einem erheblichen Aufwand verbundene Integration der Systembauaktivitäten der Auparc AG in die Swisstronics Contract Manufacturing AG sowie die Restrukturierung der Systel SA. Im Blick auf die intensivere Bearbeitung des italienischen Marktes wurden deren Führungsstrukturen und die Verkaufsorganisation verstärkt.
Die Vorbereitung bevorstehender Akquisitionen und der Aufbau der neuen Division Microelectronics erforderten auf Gruppenebene ebenfalls einen Ausbau der bisher bescheidenen Managementkapazitäten. Per 1. Mai des laufenden Jahres wird - wie bereits früher angekündigt - Lucas Grolimund die Funktion des CEO der Gruppe übernehmen.
Stärkung der industriellen Basis für weiteres Wachstum
Die konsequente Weiterführung der Wachstums- und Diversifikationsstrategie hat Cicor Technologies 2006 in die Position eines bevorzugten Partners für global aktive Unternehmen der Halbleiter-, Telekommunikations-, Medizinaltechnik-, Uhren- und Automobilindustrie gebracht. Gleichzeitig hat die Gruppe ihr Profil als Integrationskraft für ertragsstarke, nischenorientierte Branchenunternehmen weiter gefestigt und so an Attraktivität für künftige Partner gewonnen. Nach Abschluss der aufwendigen Integrations- und Restrukturierungsarbeiten ist die Cicor-Gruppe damit auf das beabsichtigte weitere Wachstum gut vorbereitet.
Die in 2006 getätigten Investitionen in die Stärkung der Aufbau- und Ablauforganisation sollten sich auf das Ergebnis 2007 positiv auswirken. Cicor Technologies rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz in der Grössenordnung von über CHF 200 Mio.
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