Droht PANDATEL die Auflösung?
Der Mehrheitsaktionär des Kommunikationstechnikunternehmens PANDATEL, die Dowslake Venture Ltd., hat die Auflösung des Unternehmens beantragt. Die Entscheidung soll auf der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai 2007 fallen.
Begründet wird dieser Schritt damit dass die Gesellschaft in den vergangenen Jahren erhebliche Verluste ausgewiesen hat. Trotz der durchgeführten Restrukturierung ist laut Dowslake Venture angesichts des veraltenden Produktportfolios nicht mehr zu erwarten, dass die Gesellschaft nachhaltig profitabel arbeiten wird. Durch die Auflösung soll den Aktionären wenigstens das verbliebene Grundkapital bzw. die vorhandene Liquidität erhalten bleiben.
PANDATEL erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 9,1 Mio. Euro gegenüber 12,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg von -15,1 Mio. Euro 2005 auf -6,3 Mio. € 2006. Die liquiden Mittel betrugen per 31. Dezember 2006 2,3 Mio. Euro (im Vergleich zum Vorjahr 5,1 Mio. Euro). Des Weiteren bestehen kurzfristige Finanzanlagen (Wertpapiere) von 2,9 Mio. Euro (im Vergleich zum Vorjahr 2,9 Mio. Euro).
Das Abschmelzen der Liquidität ist laut PANDATEL hauptsächlich auf das Auszahlen des Sozialplans (fast 2 Mio. Euro) sowie die mit dem Beenden der ehemaligen Mietverträge für die Standorte in Hamburg verbundenen Kosten (0,8 Mio. Euro) zurückzuführen. Den erwarteten Jahresumsatz für 2007 beziffert das Unternehmen mit 7,1 Mio. Euro.
Dowslake Venture Ltd. und der seit einem Jahr amtierende Vorstand konzentrierten sich hauptsächlich darauf, die Finanzreserven zu schonen und den Verlust zu minimieren. Zu den hauptsächlichen Maßnahmen gehörten 2006 die Produktionsverlagerung nach China, das Anpassen der Mitarbeiterzahl an die zu erwartenden Umsätze sowie das Konsolidieren des Produktportfolios.
Pandatel stand bereits Ende 2005 schon einmal kurz vor der Liquidierung. Dowslake hatte dann die Mehrheit der Anteile vom vorherigen Großaktionär Augusta Technologie AG übernommen. Seither hat sich das Geschäft zwar positiv entwickelt, es reichte trotzdem aber nicht für schwarze Zahlen.
PANDATEL erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 9,1 Mio. Euro gegenüber 12,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg von -15,1 Mio. Euro 2005 auf -6,3 Mio. € 2006. Die liquiden Mittel betrugen per 31. Dezember 2006 2,3 Mio. Euro (im Vergleich zum Vorjahr 5,1 Mio. Euro). Des Weiteren bestehen kurzfristige Finanzanlagen (Wertpapiere) von 2,9 Mio. Euro (im Vergleich zum Vorjahr 2,9 Mio. Euro).
Das Abschmelzen der Liquidität ist laut PANDATEL hauptsächlich auf das Auszahlen des Sozialplans (fast 2 Mio. Euro) sowie die mit dem Beenden der ehemaligen Mietverträge für die Standorte in Hamburg verbundenen Kosten (0,8 Mio. Euro) zurückzuführen. Den erwarteten Jahresumsatz für 2007 beziffert das Unternehmen mit 7,1 Mio. Euro.
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