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Chronik | 24 April 2006

Reijo Itkonen im Gespräch

evertiq im Interview mit Reijo Itkonen, CEO und Präsident von Enics.
evertiq: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung von Enics innerhalb der nächsten zwei Jahre?

Itkonen: Enics wird weiter wachsen. Das größte Wachstum erwarten wir in Osteuropa und in China. Die Globalisierung schreitet weiter fort und wir prüfen derzeit die Möglichkeiten in Amerika Fuss zu fassen.

evertiq:
Glauben Sie, dass wir die lange allgemeine Rezession in der Elektronikindustrie nun überstanden haben?

Itkonen: Die Rezession hat nicht so sehr den Bereich der Industrieelektronik betroffen auf den wir uns konzentrieren. Der schwache Dollar hat alle Geschäfte in Europa betroffen, besonders wenn die Konkurrenz aus Fernost kommt. Der Wettbewerb bleibt auch in Zukunft hart und die Konsolidierung wird sich fortsetzen.

evertiq:
Wie stehen sie zum Produktionstransfer in kostengünstigere Regionen, in welcher Weise beeinflusst dies ihr Geschäft?

Itkonen: Selbstverständlich müssen die Unternehmen hinsichtlich der Kosten konkurrenzfähig und nahe den Märkten ihrer Kunden sein. Um für unsere Partner interessant und anerkannt zu sein, müssen wir unsere Kunden global bedienen. Kundennähe und wertsteigernde Dienstleistungen in Nachbarschaft zu den Entwicklungszentren und Servicezentren unserer Kunden werden ebenso benötigt. Wir bedienen mit unserer Strategie beide Lösungen und glauben in beiden Feldern zusätzliches Geschäft machen zu können. Wie bereits festgestellt, müssen wir in der Nähe der Märkte unserer Kunden sein und in vielen Fällen ist dieser Markt in Europa, daher wird ein Produktionstransfer ausserhalb Europa von Seiten der Kosten hier nicht unterstützt. Billig bedeutet dabei nicht immer auch kosteneffizient. In unserem Marktsegment gehören für unsere Kunden ebenso die Qualität, Liefertreue und die Zuverlässigkeit zu den entscheidenden Faktoren.

evertiq:
Welche geographischen Bereiche sind für ihr Unternehmen am wichtigsten?

Itkonen: Europa ist unser Heimmarkt und hier wollen wir stark sein. Mit Europa meine ich auch den östlichen Teil Europas. Jedenfalls müssen wir weltweit aktiv sein, was bedeutet, dass wir auch in Asien stark sein müssen. Wir haben ein Werk in Peking und werden uns wahrscheinlich in Zukunft auch in anderen Teilen Chinas etablieren. Indien ist für uns ebenfalls eine wichtige Region und in Amerika haben wir ja schon mit Untersuchungen für einen Einstieg begonnen.

evertiq: Wollen Sie in Zukunft weiter wachsen, organisch oder durch Akquisitionen?

Itkonen: In der nächsten Zeit konzentrieren wir uns auf ein organisches Wachstum mit unseren bestehenden Kunden und in unseren Zielmärkten im Bereich der Industrieelektronik. Wir ziehen natürlich auch Akquisitionen in Betracht, wenn diese in unsere Strategie passen und uns einen Nutzen hinsichtlich einer langfristigen Zusammenarbeit mit Kunden bringen.

evertiq: Welche Produktsegmente sind für ihr Unternehmen am wichtigsten?

Itkonen: Wir konzentrieren uns auf die Industrieelektronik, die wesentlichen Bereiche sind hier Energie, Automatisierung, Transport und Medizin.

evertiq:
Wird es demnächst bei Enics wieder wichtige Ankündigungen geben?

Itkonen: Wir müssen umsichtig und schnell handeln. Derzeit gibt es allerdings nichts Neues zu berichten.


Vielen Dank für das Gespräch!

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