Jenoptik AG peilt Milliarden-Umsatz an
Die Jenoptik AG hat «eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre» des Konzerns hinter sich. Trotzdem sollen die Gewinne im Unternehmen verbleiben und damit die Eigenkapitalquote weiter gesteigert und mittelfristig über 50 Prozent erhöht werden.
Der Umsatz ist um 18,3 Prozent auf 485,1 Millionen Euro gestiegen und der Gewinn nach Steuern konnte im letzten Geschäftsjahr sogar auf 16,1 Millionen Euro vervierfacht werden. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Alexander von Witzleben, der Mitte des Jahres zum Haniel-Konzern wechselt, soll der Umsatz im nächsten Jahr auf 510 Millionen bis 535 Millionen Euro steigen und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 38 Millionen und 42,5 Millionen Euro liegen. «Mittelfristig wollen wir ein Milliarden-Unternehmen werden», sagte sein Nachfolger Michael Mertin. Mittelfristig heißt für ihn in etwa fünf Jahren.
Erreichen will Mertin das durch Wachstum aus eigener Kraft und gezielte Zukäufe für die aktuellen Geschäftsfelder. Das Unternehmen solle auf seine Kernbereiche im Segment Licht fokussiert bleiben. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen sich an dem orientieren, was der Markt verlangt.
So will Jenoptik die Halbleiterlithografie weiter vorantreiben, damit die nächste und übernächste Generation von Chips mit Jenoptik-Technologie gebaut wird. Um die Chips weiter verkleinern zu können, müsse bei der Herstellung der dünnen Leiterbahnen weiche Röntgenstrahlung eingesetzt werden. Bei diesem komplizierten Prozess vertraut Mertin auf die Unterstützung von «Global Playern der Chip-Industrie in den USA und Japan».
Auch regional will Mertin den Jenoptik-Konzern besser positionieren. So soll die Präsenz in den USA ausgebaut werden, nicht nur im Vertrieb, sondern auch in der Produktion für den amerikanischen Markt. Das zweite Zukunftsfeld macht Mertin in Asien aus.
Erreichen will Mertin das durch Wachstum aus eigener Kraft und gezielte Zukäufe für die aktuellen Geschäftsfelder. Das Unternehmen solle auf seine Kernbereiche im Segment Licht fokussiert bleiben. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen sich an dem orientieren, was der Markt verlangt.
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