Elektronikproduktion | 29 März 2007

Philips und T-Systems arbeiten bei Telemedizin zusammen

Philips und T-Systems bieten zusammen die von Philips entwickelte Plattform Motiva an – ein System für die telemedizinische Betreuung chronisch kranker Patienten.
Mit dem neuen System soll die Zahl der Einweisungen ins Krankenhaus verringert, Klinikaufenthalte verkürzt und das Leben chronisch Kranker erleichtert werden. Dies soll durch
regelmäßige Messungen von Gewicht, Blutdruck und Puls des Patienten erreicht werden. Die Daten werden automatisch erfasst und per Breitband-Internet-Anschluss in ein Telemedizin-Zentrum geschickt und dort von den medizinischen Partnern überwacht. Gleichzeitig werden interaktiv zusätzliche Informationen zum individuellen Gesundheitszustand des Patienten abgefragt. Bei ungewöhnlichen Veränderungen wird der Hausarzt informiert, so dass eine medizinisch optimale Betreuung möglich ist.

Darüber hinaus setzt das System auch auf die Eigenverantwortung des Patienten, indem angezeigt wird ob gesetzte Gesundheitsziele erreicht wurden und gibt dem Patienten positive Rückmeldungen. Zusätzlich wird er mit Schulungs- und Informationsvideos unterstützt.

Philips liefert für Motiva die Software und Hardware, T-Systems baut die Lösung auf und betreibt Telematik-Plattformmodule samt Anschlüssen, ein sicheres Netz sowie ein hochsicheres medizinisches Rechenzentrum.

"Mit Motiva können wir die Versorgung dieser Menschen deutlich verbessern, ohne die strapazierten Budgets des Gesundheitssystems zusätzlich zu belasten", sagt Maarten Barmentlo, Leiter des Geschäftsbereichs "Connected Care" bei Philips. "Bei Motiva ergänzen sich die spezifischen Leistungen von Philips und T-Systems optimal. Während das medizinische Know-how von Philips im System selbst steckt, sorgen wir für die sichere Verbindung zwischen Patient und Arzt", sagt Hubert Haag, Geschäftsbereichsleiter Healthcare von T-Systems.

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