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Elektronikproduktion | 26 März 2007

Autozulieferer Hella gerät ins Blickfeld von Finanzinvestoren

Nach Informationen der Zeitschrift manager magazin prüfen mehrere Banken ob sie ihre an den kriselnden Autozulieferer Hella gewährten Kredite verkaufen können. Verschiedene Hedgefonds scheinen äußerst interessiert.
Der im Familienbesitz befindliche Automobilzulieferer Hella mit Sitz in Lippstadt steht anscheinend im Visier internationaler Hedgefonds. Etliche Banken sondierten wohl derzeit, ob sie ihre Hella-Kredite am Finanzmarkt veräußern könnten. Mehrere Hedgefonds seien an einem Einstieg bei dem Hersteller von Autoscheinwerfern und Autoelektronik höchst interessiert.

Hella erwirtschaftet mit rund 24.000 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 3,4 Milliarden Euro und einen Verlust nach Steuern von 21,2 Millionen Euro. Das Unternehmen ist seit einiger Zeit in der Krise. Besonders der Geschäftsbereich Licht schreibt hohe Verluste.

Die Hella-Sanierung sei ins Stocken geraten und die meisten Banken hätten deshalb das Vertrauen verloren. Hella hat bei einem Konsortium von rund zwei Dutzend Banken einen Gesamtkredit in Höhe von 650 Millionen Euro aufgenommen. Noch seien allerdings keine Kredite verkauft worden.

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2017.12.13 22:15 V8.9.2-2