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Elektronikproduktion | 22 März 2007

Bosch Rexroth weiter im Aufwind

Die Bosch Rexroth AG steigerte 2006 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent auf mehr als 4,9 Milliarden Euro. Damit legte der Antriebs- und Steuerungsspezialist zum vierten Mal in Folge im Umsatz zu. In Folge ist eine weitere Expansion in Osteuropa geplant.
Der Auftragseingang erreichte 2006 rund 5,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen erhöhte im gleichen Zeitraum die Zahl der Beschäftigten um rund sechs Prozent auf mehr als 29.800. Für 2007 rechnet Bosch Rexroth mit einem weiteren deutlichen Umsatzwachstum.

„Die Bosch Rexroth AG erwartet für das Geschäftsjahr 2007 ein organisches Wachstum, das mindestens auf Vorjahresniveau liegt“, sagte Manfred Grundke, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Er verwies auf den deutlich höheren Auftragseingang zu Beginn des Jahres 2007. „Wir gehen von einer Fortführung dieses Trends aus und bereiten uns mit dem Ausbau unserer Kapazitäten und zahlreichen Innovationen auf diese positive Zukunft vor.“

Im Geschäftsjahr 2006 steigerte Bosch Rexroth den Umsatz in Deutschland um rund sieben Prozent. Im übrigen Europa wuchs der Anbieter sämtlicher Antriebs- und Steuerungslösungen für Fabrikautomation und mobile Arbeitsmaschinen mit neun Prozent noch stärker. Die hohe Dynamik der Märkte Mittel- und Osteuropas setzte das Unternehmen in ein Wachstum von 16 Prozent um. In Asien legte Bosch Rexroth 14 Prozent zu. Dabei ragte China mit einer Steigerung von 33 Prozent hervor. In Nord- und Südamerika dagegen ging der Umsatz in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld leicht zurück. Weltweit hat Bosch Rexroth seit 2002 ein Wachstum von rund 1,3 Milliarden Euro aus nahezu eigener Kraft erzielt. Dies entspricht einem Umsatzplus von 36 Prozent.

Insgesamt erhöhte Bosch Rexroth die Zahl der Mitarbeiter 2006 weltweit um über 1.500 auf mehr als 29.800. Dazu trug auch die Inbetriebnahme zusätzlicher Produktionskapazitäten in Asien sowie Mittel- und Osteuropa bei. In Deutschland schuf das Unternehmen 743 zusätzliche Arbeitsplätze und beschäftigt hier rund 16.100 Mitarbeiter.

Hohe Investitionen in innovative Lösungen

2006 investierte Bosch Rexroth 235 Millionen Euro, vor allem in zusätzliche Fertigungskapazitäten in Mittel- und Osteuropa, Asien und Amerika sowie in Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in Deutschland. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen um 14 Prozent auf 220 Millionen Euro erhöht. Sie lagen 2006 mit 4,5 Prozent vom Umsatz wie schon in den Vorjahren über dem Branchenschnitt.

Als führender Zulieferer für Windenergieanlagen nimmt Bosch Rexroth direkt am weltweiten Boom für erneuerbare Energien teil. Das Unternehmen erhöhte den Umsatz in dieser Wachstumsbranche im Jahr 2006 um knapp zwei Drittel auf rund 120 Millionen Euro. Die Nachfrage nach Anlagen für die Erzeugung regenerativer Energien steigt vor allem in Amerika und Asien dauerhaft an. Über die Windkraft hinaus entwickelt Bosch Rexroth in enger Zusammenarbeit mit Anlagenherstellern Antriebe und Getriebe für Meeresenergieanlagen. Diese Technologie nutzt Strömung und Wellen zur Stromerzeugung. Sie steht erst am Anfang der Entwicklung und eröffnet weltweit ein sehr hohes Potenzial für einen höheren Marktanteil regenerativer Energien.

Mit dem Neubau von Produktions- und Büroflächen in Brno baut Bosch Rexroth den Standort Tschechien weiter aus. Ab 2008 werden auf 4.000 Quadratmetern Hydraulikaggregate gefertigt. Auf weiteren 5.200 Quadratmetern entstehen Büroflächen für Konstruktion, Vertrieb und Service. Das Unternehmen investiert 13,5 Millionen Euro in den Neubau. Damit ist Bosch Rexroth weiter auf Wachstumskurs in Mittel- und Osteuropa.

Im Zuge des Aufbaus der Fertigungskapazität wird sich auch die Mitarbeiterzahl erhöhen. Zurzeit sind bei Bosch Rexroth in Tschechien rund 150 Mitarbeiter beschäftigt, davon 130 am bereits bestehenden Standort in Brno.

Bosch Rexroth fertigt in Mittel- und Osteuropa bereits an den Standorten Eger in Ungarn, Skofia Loka in Slowenien sowie Bursa in der Türkei. Ab Frühjahr 2007 wird ein neues Werk im rumänischen Blaj den Fertigungsverbund ergänzen.

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