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Leiterplatten | 20 April 2006

AT&S kauft eigene Aktien zurück

Um Aktionäre verstärkt am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen, hat AT&S sich entschlossen, das Rückkaufprogramm wieder aufzunehmen.
(Wien) – AT&S Austria Technologie und Systemtechnik AG, Europas größter und einer der weltweit führenden Hersteller von Leiterplatten, hat beschlossen, die Anzahl an Aktien durch den Einzug eigener Aktien zu reduzieren und auch das Aktienrückkaufprogramm wieder aufzunehmen.

„Wir sind heute – das Gearing beträgt lediglich 10% - wirtschaftlich stark genug, um all unsere Wachstumsprojekte, sogar so große wie das zweite Werk in Shanghai, aus dem Cash Flow bzw. durch die Aufnahme von Fremdmitteln zu finanzieren“ erklärt Dr. Harald Sommerer, Vorstandsvorsitzender der AT&S die Entscheidung. „Es war also an der Zeit, die Bilanzstruktur zu optimieren und den Investoren einen größeren Anteil am Erfolg zukommen zu lassen. Dabei haben wir uns für ein Aktienrückkaufprogramm entschieden, weil wir hier durch die daraus
resultierende Steigerung der Eigenkapitalrentabilität langfristig bessere Effekte sehen, als bei einer Sonderdividende.“

Ein Effekt der Verringerung der Anzahl ausstehender Aktien ist, dass der Gewinn pro Aktie steigt beziehungsweise auch die Dividende pro Aktie steigt und somit der einzelne Aktionär profitiert. Gleichzeitig erreicht die Verschuldung der AT&S damit ein Niveau, auf dem Risiko und Ertrag optimiert werden: „Das Aktienrückkaufprogramm und der Einzug eigener Aktien wird dazu
führen, dass die AT&S Aktie attraktiver wird und unsere Bilanz investorenfreundlicher“ erläutert Dr. René Berger, Director Investor Relations die Strategie. „Das sollte auch der Aktie ein neues Potential
verschaffen.“

Ihrem Wachstumskurs bleibt AT&S jedenfalls auch weiterhin treu. Organisches Wachstum wird aus dem Cash Flow und im Bedarfsfall durch die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert, für etwaige größere Akquisitionen soll auch weiterhin die Möglichkeit, eine Kapitalerhöhung durchzuführen, bestehen bleiben. „Eine Kapitalerhöhung sollte es aber nur geben, wenn es konkrete
Akquisitionspläne gibt damit auch die Investoren wissen, wofür ihr Geld verwendet wird“ verdeutlicht Harald Sommerer die Strategie.

Am 10. Mai 2006 präsentiert AT&S im Rahmen der Bilanzpressekonferenz die Ergebnisse, des am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahres 2005/06. Für die Geschäftsjahre 2006/07 und 2007/08 rechnet AT&S jeweils mit Umsatzsteigerung von mehr als 20%.

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